Blog Wanderregion TeutoburgerWald

Neuigkeiten, Tipps und Angebote rund um's Wandern hier im Blog



Wir sind umgezogen!

© Teutoburger Wald Tourismus, R. Lang
© Teutoburger Wald Tourismus, R. Lang

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

wir haben für Euch den Wanderblog relauncht und auf unserer Internetseite integriert.

 

Alle Erlebnisberichte und Informationen findet Ihr ab sofort auf unserer Internetseite www.teutoburgerwald.de unter der Rubrik Wandern.

 

Schaut doch mal rein und lasst Euch von unseren Erlebnisberichten insperieren.

 

Hier geht's zum neuen BLOG Wanderregion Teutoburger Wald.

 

Eurer Team vom Teutoburger Wald Tourismus

Wegetipp: Weg für Genießer

Wandern im Kreis Gütersloh © pro Wirtschaft GT GmbH, M. Wallenfang
Wandern im Kreis Gütersloh © pro Wirtschaft GT GmbH, M. Wallenfang

Während des Wanderns Eure Sinne bewusst erleben?

Das geht auf dem Weg für Genießer.

 

Der insgesamt 94 Kilometer lange Rundweg führt Euch dabei durch fünf Städte, die jeweils für einen „Sinn“ stehen.

- Sehen in Borgholzhausen

- Hören in Halle (Westf.)

- Schmecken in Steinhagen

- Fühlen in Versmold

- Riechen in Werther (Westf.)

 

Der Wanderweg lässt sich in insgesamt sechs Etappen mit elf bis

21 Kilometern Länge wandern. Einsteiger können sich an der Ostschleife mit drei Etappen versuchen. Für Geübte ist die gesamte Tour empfehlenswert, denn entlang des Weges gibt es viel zu sehen: Schlösser und Aussichtspunkte für die Entdecker, aber auch entspannte Rastplätze und viel Natur.

Steinhagener Kirchplatz © pro Wirtschaft GT GmbH
Steinhagener Kirchplatz © pro Wirtschaft GT GmbH

Etappe 1

 

Die erste Etappe (17 Kilometer) startet in Halle und führt Euch innerhalb weniger Kilometer zum Stadtwald. Von der Kaffeemühle hat man einen schönen Ausblick auf die Münsterländische Tiefebene. Ein Foto ist schnell gemacht! Weiter geht es vorbei am Steinbruch bis auf die Hermannshöhen, die sich aus dem Hermannsweg und dem Eggeweg zusammensetzen und eine Länge von über 220 Kilometern haben. Die Etappe endet in Steinhagen.

 

Etappe 2

 

Von Zentrum in Steinhagen geht die zweite Etappe

(12 Kilometer) weiter. Wer möchte, kann einen kurzen Abstecher ins Historische Museum machen. Dies zahlreiche Infos über Wacholder, über „reichlich Umdrehungen“ und die Geschichte des „Steinhägers“. An der Schwedenschanze, einer Schutzhütte mit einem Aussichtspunkt über das Ravensberger Land, ist der nächste Aussichtspunkt. In der Berghütte könnt Ihr Euch sonntags und nach Absprache stärken, bevor es weiter durch unberührte Natur bis zur Arminiusquelle geht. Hier könnt Ihr kurz Pause machen oder Euch weiter auf den Weg Richtung Werther machen.

Peter August Böckstiegel Museum © Stadt Werther
Peter August Böckstiegel Museum © Stadt Werther

Etappe 3

 

In Werther startet die mit 11 Kilometern kürzeste Etappe des Weges. Bevor es losgeht, ist ein Besuch des Böckstiegel-Hauses mit historischem Atelier, Wohnhaus und Museum des westfälischen Expressionisten Peter August Böckstiegel empfehlenswert. Die Strecke führt durch einen herrlichen Buchenwald. Außerdem könnt Ihr Spuren des Bergbaus entdecken.

 

Für Einsteiger bietet sich hier bereits die Möglichkeit, die kleinere Tour (Ostschleife) abzuschließen. Wer noch mehr Zeit mitbringt, sollte sich die drei weiteren Etappen allerdings nicht entgehen lassen.

Burg Ravensberg © Fotostudio Warias
Burg Ravensberg © Fotostudio Warias

Etappe 4

 

Auf der Etappe ab Halle (13 Kilometer) kommt Ihr an zwei besonders bekannten Gebäuden vorbei: dem bekannten Gerry Weber Stadion, der Adresse für Spitzensport und Entertainment, und der Burg Ravensberg, einem bis heute herausragenden Wahrzeichen der Region. Gegen Ende der Strecke warten malerische Bauernhöfe auf Euch.

 

Etappe 5

 

Die längste Etappe beginnt in Borgholzhausen (21 Kilometer). Der Weg führt Euch hinauf zum Luisenturm, wo Ihr die wunderbare Aussicht auf die Landschaft genießen könnt. Entlang der Strecke kommt Ihr an zwei Rastplätzen vorbei. Nehmt hier jeweils eine kleine Stärkung zu Euch, bevor Ihr Euch weiter auf den Weg macht. Idyllisch ist auch der Historische Dorfkern Bockhorst mit seinen sehr gut erhaltenen Fachwerkhäusern und der alten Dorfkirche. Kurz vor dem Ziel ist der Stadtpark Versmold, der bereits 1843 angelegt wurde, einen Besuch wert. Hier findet Ihr Ruhe und Erholung, aber auch eine Wassertretstelle mit Barfußpfad und Sonnenliegen.

Flussblick auf das Wasserschloss Holtfeld © Fotostudio Warias
Flussblick auf das Wasserschloss Holtfeld © Fotostudio Warias

Etappe 6

 

Ab Versmold tretet Ihr schließlich den Rückweg mit 20 Kilometern Richtung Halle an. Diese ist die flachste der Etappen und als „Schlössertour“ des Weges bekannt.

 

Es geht ins ehemalige Golddorf Oesterweg und schließlich zum Wasserschloss Holtfeld, welches zu den schönsten Wasserschlössern in OWL zählt. Als nächstes kommt Ihr an der idyllischen Waldkapelle Stockkämpen vorbei, wo Ihr die angenehme Stille genießen könnt. Hier wartet auch der nächste Ruheplatz auf Euch. Ein Stück weiter steht das Wasserschloss Tatenhausen, ein Schloss der Weserrenaissance, das seit 1995 von direkten Nachfahren der Grafen von Korff-Schmising, Baronin und Baron Teuffel von Birkensee, bewohnt wird. Besichtigen könnt Ihr deshalb nur die Schlosskapelle – sogar die Baronin selbst führt Euch durch die Anlage.

 

Weitere Infos zur Buchung gibt's hier.

 

Die ganze Tour findet Ihr Im TEUTO_Navigator zum Ausdrucken.

Abwechslung und Natur pur: Der Pivitker Wasserweg

Hiddeser Bent © Falko Sieker
Hiddeser Bent © Falko Sieker

Der ca. 5,2 km lange Rundweg verläuft lange Strecken am Hasselbach entlang und verbindet die drei Stauseen Donoper Teich, Hasselbachstausee sowie den Krebsteich und führt ebenfalls am Blauen See vorbei. Am 16. August 2018, im Rahmen des 118. Deutschen Wandertages, wurde der Pivitker Wasserweg vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg "naturvergnügen" ausgezeichnet.

 

Hiddeser Bent

 

Bevor Ihr Euch auf den Weg macht, lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Hiddeser Bent, dem letzten noch lebenden Hangmoor des Teutoburger Waldes.

 

Die Entstehung des Hochmoors begann bereits 7000 v. Chr. und bietet noch heute den Lebensraum für viele hoch spezialisierte und stark gefährdete Pflanzen und Tiere. Durch Steigungsregen und kalter Luft herrscht dort ein kühl-feuchtes Klima, welches die Ansiedlung von Torfmoosen ermöglicht.

Donoper Teich © Falko Sieker
Donoper Teich © Falko Sieker

Donoper Teich

 

Start und Ziel des Rundweges ist der Parkplatz Donoper Teich.

Der Donoper Teich und das umliegende Gebiet wurden vor fast

70 Jahren gemeinsam mit dem Hiddeser Bent unter Schutz gestellt. Auf Geheiß von Simon VII wurde er im Dreißigjährigen

Krieg (1618-1648) für die Fischzucht angestaut und nach dem Kammerherrn von Donop benannt. Durch seine landschaftliche Vielfalt und Schönheit gehört der Donoper Teich zu den beliebtesten Ausflugszielen in Lippe.

 

Am Donoper Teich vorbei haltet Ihr Euch rechts und folgt dem Hermannsweg in Richtung Krebsteich. Der Krebsteich wurde aufgrund seines nährstoffarmen Moorwassers lange Zeit für die Krebszucht genutzt.

 

Am Krebsteig vorbei geht’s weiter auf dem Hermannsweg entlang. Haltet Euch links, bis Ihr auf den Panoramaweg gelangt. Dieser führt Euch wieder zurück Richtung Donoper Teich. Hier biegt Ihr nun rechts ab und kommt bald darauf auf die "Eisenhaltige Quelle".

Eisenquelle © Falko Sieker
Eisenquelle © Falko Sieker

Eisenquelle

 

Die Eisenquelle befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Donoper Teich und kann noch heute besichtigt werden. Schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Quelle in Form einer Steinvase gefasst, die durch den hohen Eisengehalt im Wasser eine rostige Färbung hat. Sie entwickelte sich schnell zu einem Gesundheitsbrunnen, der jedoch im Laufe der Zeit in Vergessenheit geriet.

 

Lasst die Eisenquelle hinter Euch und folgt dem Hasselbach bis zum Hasselbachstausee. Der Hasselbach ist ein linker Nebenfluss der Werre mit einer Länge von ca. 6,5 km. Der Name „Hasselbach“ weißt auf die damalige Pferdezucht der Senner Pferde hin, denn „Hassel“ bedeutet auf Plattdeutsch „Fohlen“. Am heutigen Hasselbachstausee entstand 1674 eine Papiermühle, die später zu einer Möbelfabrik umgebaut wurde und die nach mehrfacher Erweiterung bis 1965 produzierte.

 

Überquert den Hasselbachstausee über eine Brücke in Richtung Hauptstraße und nun in Richtung Parkplatz "Waldfriedhof". Über den Parkplatz gelangt Ihr wieder in den Wald. Haltet Euch an die Markierung, bis Ihr zum Blauen See gelangt. Der Blaue See ist bekannt für sein kristallklares Wasser. Geht hier links entlang, bis sich der See zu einem Bach entwickelt. Folgt dem Blauen Bach und haltet Euch links, bis Ihr wieder auf den Hermannsweg trefft. Folgt der Ausschilderung des Hermannsweges, bis Ihr wieder am Ausgangspunkt seid.

 

Weitere Infos sowie den GPX-Track findet Ihr im TEUTO_Navigator.

Erlebnisbericht: Wandern im Furlbachtal

Sattes Grün im Naturschutzgebiet © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock
Sattes Grün im Naturschutzgebiet © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock

Heute schnüren wir die Wanderschuhe

 

Wir sind unterwegs im Furlbachtal. Genießen die Sonne, das satte Grün, das Gezwitscher… Auf und Ab geht es zwischen den „Schluchten und Mooren im unteren Furlbachtal“, so heißt nämlich das Naturschutzgebiet, das wir erkunden.

 

Wir starten am Wanderparkplatz am Mittweg in der Nähe des Wasserwerks und wenden uns von dort immer dem Hinweis „A3“ folgend nach rechts, um nach etwa hundert Metern links ins Tal abzubiegen. Die Kontrollschächte der Stadtwerke Bielefeld, die hier im Furlbachtal Trinkwasser fördern, ignorieren wir einfach: wenn der Startpunkt des Weges so schön wäre wie der Rest des Weges, wäre der Weg ja völlig überlaufen... Und selbst hier entdecken wir neben dem Furlbach schon eine schöne Feuchtwiese.

 

 

Fotosport: der SHS-Selfie-Point

 

Der Weg schlängelt sich entlang des hellen Flussbettes und des sumpfigen, dunklen Uferbereichs. Auf der kleinen Holzbrücke machen wir natürlich ein Selfie, wie sich das gehört. Allerdings liegt der dazugehörige SHS-Selfie-Point am Rande des Weges auf den Resten der morsch gewordenen, alten Brücke. Der wird es sicher auch bald wieder auf die Brücke schaffen.

 

Wir laufen nun auf eine ehrwürdige Buche zu, die auf einem kleinen Plateau steht. Ein herrlicher Ort. Ich stelle fest: Wir sind in einer der schönsten Landschaften Deutschlands zu Hause. Dünen, Täler, frische Quellen, offene Heidelandschaft, artenreiche Mischwälder… Wer hat das schon? Und dann so etwas Herrliches wie das idyllische Furlbachtal.

 

Ich bin – wie immer, wenn ich hier bin - restlos begeistert!

 

Snackpause © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock
Snackpause © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock

Wir freuen uns auf die Wassererlebnisstelle

 

Wir wandern durch einen schmalen, tief eingegrabenen Patt wieder abwärts an das Ufer des Baches. Hier soll künftig eine Wassererlebnisstelle entstehen, so dass wir Wanderer an einer räumlich begrenzten Fläche den (sehr kalten) Bach genießen können.

 

Wie in allen Naturschutzgebieten sollte man nämlich auch hier im Furlbachtal die Wege nicht verlassen, um die Natur nicht zu stören. Dass aber gerade bei so sommerlichen Temperaturen der Wunsch nach einem kurzen Kneippbad groß ist, ist verständlich. Wir freuen uns also schon heute auf eine hoffentlich erfolgreiche Projektumsetzung.

 

Nach einer weiteren halben Stunde auf dem Wanderweg A3, der uns trotz des völlig unspannend wirkenden Höhenprofils im TEUTO_Navigator durchaus fordert, machen wir eine gemütliche Pause auf einer Liege an der ehemaligen Tütgemühle. Wir befinden uns hier in unserer Nachbarkommune Augustdorf, die auch die Informationen zur Tütgemühle – einem ehemaligen Landschulheim – aufgestellt hat.

 

Zur Furlbachtalquelle kommen wir nicht. Die ist zu empfindlich und natürlich sehr schützenswert.

Wandern im Furlbachtal © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock
Wandern im Furlbachtal © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock

Idyllische Ausblicke entlang des Weges

 

Nun sind wir auf der anderen Seite des Furlbaches und deutlich weiter weg vom Bach. Der Weg ist nun gleichzeitig Radweg und daher breiter, besser ausgebaut und ebener. Für den Wanderer ist das ein wenig schade. Dennoch finden wir reichlich idyllische Fleckchen Erde (immerhin muss man jetzt nicht mehr so sehr auf die Wegebeschaffenheit achten und kann gut den Blick schweifen lassen): Die Bentteiche rechts des Weges, Trockentäler auf der linken Seite, Moorflächen rechts. Auf diesem Teil des Weges sehen wir auch immer mal wieder kleine, eingezäunte Wiesen, auf denen sich die Wassergewinnungsanlagen der Stadtwerke Bielefeld befinden. Sie stören den urwüchsigen Charakter des Furlbachtales aber nur minimal.

 

Rechts von uns befindet sich der Senne Golfclub Gut Welschof, der übrigens auch ein sehr schönes Restaurant beherbergt. Um dorthin zu gelangen, biegt man jetzt einfach rechts ab, an der Schranke vorbei und folgt dem Schotterweg bis zum Clubrestaurant, in dem auch Nicht-Golfer gern gesehen sind.

Wandern im Furlbachtal © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock
Wandern im Furlbachtal © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock

Wir folgen aber noch ein wenig dem Kennzeichen unseres Wanderweges. Geradeaus geht es nun ein ganzes Stück auf einem geschotterten Weg, bevor wir wieder links in den Wald abbiegen können. Diese Schleife lassen wir heute aus Zeitgründen aus, auch wenn das um den leckeren Kuchen im Café Alte Fockelmühle, das direkt am Wanderweg liegt, sehr schade ist. Wir kürzen ab und nehmen noch vor der Querung des Mittweges schräg-links den Waldweg, der direkt zum Wanderparkplatz führt.

 

Es war eine sehr schöne Wanderung, die wegen ihres Abwechslungsreichtums auch für Kinder spannend ist.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Wandern!

 

Mehr Infos gibt's telefonisch unter 05207.8905-105 oder -405, unter www.stadt-shs.de und im TEUTO_Navigator.

 

Einkehrmöglichkeiten entlang des Weges:

Alte Fockelmühle, Am Furlbach 7. Um Voranmeldung wird gebeten unter 05257.2227.

Restaurant Gut Welschof, Augustdorfer Straße 72, Küche Di. - So. 12.00 - 20.30 Uhr, Tel. 05207.9937227.

 

Imke Heidotting

Erlebnisbericht: Auf ins Eggetal!

Sonnenblick © Matthias Wessel
Sonnenblick © Matthias Wessel

Eggetaler Panoramawanderung im Luftkurort Börningshausen

 

Es ist Mitte April und das Wetter war in den letzten Tagen winterlich. Heute versprechen die Wetteraussichten einen sonnigen Tag mit Temperaturen bis 14°C. Gute Voraussetzungen für eine Wanderung, die schon im letzten Jahr auf meiner Liste stand.

 

Mein Weg führt mich nach Preußisch Oldendorf-Börninghausen ins Eggetal. Es liegt ganz im Westen des Kreises Minden-Lübbecke direkt an der Grenze zu Niedersachsen. Hier wartet heute also der Eggetaler Panorama Rundwanderweg auf mich. Starten werde ich am Parkplatz Wiehenturm, einen von fünf Einstiegspunkten in den Rundweg. Es handelt sich um einen typischen Wanderparkplatz – sehr sauber mit einer Grillhütte. Auch das Übernachten mit Wohnmobilen ist hier gestattet.

 

Wer lieber mit der Bahn anreisen möchte, kann ab der Bedarfshaltestelle Mesch-Neue Mühle der Bahnlinie RB 71/Bielefeld-Rahden (Achtung - Halteknopf im Zug drücken!) nach einem kurzen, ausgeschilderten Zuweg direkt in den Rundweg einsteigen.

Eggetalblick © Matthias Wessel
Eggetalblick © Matthias Wessel
Eggetal von Glösinghausen © Matthias Wessel
Eggetal von Glösinghausen © Matthias Wessel

Toller Blick ins Tal

 

Mein Weg führt mich heute quasi im Uhrzeigersinn etwa 13 Kilometer um das Tal. Es geht zunächst Richtung Osten. Nach circa fünf Minuten lockerem Fußmarsch komme ich zum Wiehenturm. Der 23 Meter hohe Aussichtsturm aus Holz ist schon etwas in die Jahre gekommen und offenbar ziemlich marode, denn er ist leider derzeit gesperrt. Somit bleibt mir der Ausblick über das Eggetal – zumindest von diesem Punkt aus – verwehrt.

 

Der weitere Verlauf führt mich durch einen Mischwald. Nach ungefähr einem Kilometer passiere ich ein Waldsofa, von dem aus ich einen herrlichen Blick ins Eggetal habe. Für eine Pause ist es aber noch zu früh. Der Weg führt mich gemächlich auf und ab und nach weiteren zwei Kilometern komme ich an einen schönen Rastplatz auf dem Balkenkamp. Zwei Bänke mit Tisch auf einer von drei Feldwegen umschlossenen Insel laden zum Verweilen ein. Ab jetzt wandere ich weitestgehend am Waldrand entlang bergab und kann immer wieder den tollen Blick ins Tal genießen.

Hexenhäuschen auf dem Haspel © Matthias Wessel
Hexenhäuschen auf dem Haspel © Matthias Wessel

Gut ausgeschildert

 

Um auf die andere Seite zu gelangen durchquere ich das Tal in Börninghausen-Masch. Hier bietet sich die Gelegenheit bei Sauna Neptun eine kleine Pause einzulegen. Auf der kleinen Terrasse kann man bei schönem Wetter gemütlich sitzen und sich mit kleinen Speisen stärken. Man sollte sich vorab über die Öffnungszeiten informieren, denn leider hat die Gastronomie sonntags zum Beispiel geschlossen.

 

Auf der anderen Talseite führt der Weg langsam ansteigend wieder am Waldrand entlang. Bevor man von der Straße Großer Teichweg in den Weg Zum Haspel kommt, durchquert man eine kleine, verwunschene Senke. Hier steht ein kleines Häuschen, das ein wenig an Hänsel und Gretel erinnert. Die Hexe ist mir zum Glück nicht begegnet.

 

Immer wieder schlängelt sich der Weg über Felder und entlang der Waldgrenze und manchmal sogar über einzelne Höfe. Die Wegführung ist gut beschildert, jedoch muss man hin und wieder schon mal genauer hinschauen. Ab dem Parkplatz Nonnenstein führt der Weg wieder in den Wald.

Waldsofa © Matthias Wessel
Waldsofa © Matthias Wessel

Unterwegs auf schmalen Pfaden

 

Nach einiger Zeit gelangt man aber auf eine Wiese, über die man wieder hinunter ins Tal wandert. Auf halber Höhe befindet sich hier ein zweites Waldsofa, welches ebenfalls einen phantastischen Talblick bietet. Von hier kann man wunderbar den Weg, den man auf der anderen Talseite schon zurückgelegt hat, verfolgen.

 

Ab jetzt geht es wieder auf asphaltierten Straßen durch das Tal in Richtung Startpunkt. Kurz vor meinem Ziel führt der Weg auf einem sehr schmalen Pfad zwischen Ackerfurche und Maschendrahtzaun. Unglücklicherweise stehen hier noch alte Telegraphenmasten, um die man sich herumschlängeln muss. Aufpassen, hier besteht schnell die Gefahr, dass man umknickt.

 

Fazit

 

Nach knapp vier Stunden Wanderung erreiche ich mein Auto und bin zufrieden. Der Weg hat sich gelohnt. Wer eine schöne und unkomplizierte Route sucht und nicht mit Bus oder Taxi zurück zum Startpunkt fahren möchte, der sollte diese Tour auf jeden Fall einmal ausprobieren. Sie bietet viele reizvolle Ausblicke in das einzige Längstal im Wiehengebirge und ist auch für ungeübte Wanderer gut geeignet. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für kleinere Pausen. Man sollte seinen Rucksack allerdings mit genügend Proviant füllen, denn die Auswahl an Einkehrmöglichkeiten ist leider sehr begrenzt.

Erlebnisbericht: Kunst im Wald - Auf dem Paderborner Karstrundweg

In der PaderSprinter-Linie 4 Richtung Dahl © Tourist Information Paderborn/Hanah Hilwerling
In der PaderSprinter-Linie 4 Richtung Dahl © Tourist Information Paderborn/Hanah Hilwerling

In der Tourist Information Paderborn erfuhren wir, dass es auf dem Paderborner Karstrundweg seit September 2018 eine Neuerung gibt: den Kunst- und Skulpturenpfad.

 

Wir fühlten uns davon gleich angesprochen und nahmen diese Information zum Anlass, uns den gut zwölf Kilometer langen Karstrundweg einmal genauer anzusehen. Zum Glück spielte das Wetter gut mit, die Sonne schien und wir freuten uns darauf, den Weg zu erwandern - wenn auch mit falschen Schuhen, wie sich bald herausstellen sollte.

 

Also stiegen wir am Paderborner Rathausplatz in die Linie 4 des PaderSprinters in Richtung Dahl. Von der Endhaltestelle „Pastorskamp“ waren es nur wenige Meter bis zu dem gut ausgeschilderten Rundweg.

 

 

 

 

Infotafel des Paderborner Karstrundweges © Tourist Information Paderborn/Hanah Hilwerling
Infotafel des Paderborner Karstrundweges © Tourist Information Paderborn/Hanah Hilwerling

Die ersten Stationen des Karstrundwegs

 

Nach etwa drei Kilometern erreichten wir das erste Highlight des Karstrundwegs, den Steinbruch im Merschetal. Hier kann man noch heute die Schichtung der im Untergrund der Paderborner Hochfläche liegenden Kalksteine bewundern.

 

Die faszinierenden Gesteinsschichten ließen wir nach einer kurzen Pause hinter uns und erreichten dann „Spielmanns Kuhle“, einen der größten Erdfälle dieser Region. Weiter dem leicht ansteigenden Wanderweg folgend, kamen wir zum „Knipsberg“. Auf 324 Metern Höhe hatten wir hier einen grandiosen Ausblick auf die weite Paderborner Hochfläche.

 

Bildhauersymposium: Kunst- und Skulpturenpfad

 

Nach einiger Zeit erreichten wir den 800 Meter langen Kunst- und Skulpturenpfad, der mitten im Buchenwald liegt. Wir bestaunten alle sechs Kunstwerke: Das „Totholz“ von Matthias Heß, den „DrehS“ von Josef Risse, den „Menschenbaum“ von Werner Schlegel, die „Peaky Blinders“ von Jürgen Schubbe, die „Baumklänge“ von Dagmar Fischer und ein „OT“ von Edvardas Racevicius.

 

Besonders gut haben uns die Holzliege („DrehS“), welche uns für unser kleines Picknick sehr gelegen kam, die „Baumklänge“ und das „OT“ gefallen! Wir kamen aus dem Staunen kaum heraus, dass sowas alles mit Baumstämmen möglich ist.

 

 

 

Die Holzliege „DrehS“ von Josef Risse diente uns zur kleinen Erholung © Tourist Information Paderborn/Hanah Hilwerling
Die Holzliege „DrehS“ von Josef Risse diente uns zur kleinen Erholung © Tourist Information Paderborn/Hanah Hilwerling

Einen Besuch des Pfades, verbunden mit einem kleinen Spaziergang, legen wir daher allen Naturinteressierten wärmstens ans Herz!

 

Das Ende des Karstrundweges

 

Mit schönen Impressionen im Gepäck führte uns der Weg ins malerische Ellerbachtal, benannt nach dem durch Dahl fließenden Karstbach. Der sogenannte „Rote Weg“ führte wieder direkt ins Dorf, wo wir zum Abschluss des Wandertages noch einen Blick in die Pfarrkirche St. Margaretha erhaschen konnten.

 

Damit endete unser kleiner Abstecher in der Natur der Paderborner Hochfläche.

Fazit

 

Der 12,6 Kilometer lange Karstrundweg mit seinem sehenswerten Skulpturenpfad und weiteren Highlights, wie zum Beispiel dem Steinbruch Merschetal, ist als kleine Auszeit vom Großstadtgetümmel sehr empfehlenswert. Wir legen es euch aber nahe, passendes und festes Schuhwerk anzuziehen - sonst endet das Unternehmen mit Schmerzen udn Blasen an den Füßen wie bei uns.

 

Weitere Infos und Tourenbeschreibungen zum Karstrundweg gibts im TEUTO_Navigator und auf der Website der Stadt Paderborn.

Erlebnisbericht: Quelllebendig Wandern - Unterwegs auf dem Emsquellen Wanderweg in Hövelhof

Friedenseiche © Helena Kottowski
Friedenseiche © Helena Kottowski

Entspannte Anreise - Guter Start

 

Ich komme gut in Hövelhof am Bahnhof an. Dank der Sennebahn, die zwischen Paderborn und Bielefeld teilweise sogar im Halbstundentakt verkehrt, ist die Anreise äußert entspannt und zudem noch umweltschonend verlaufen. Vom Bahnhof aus führt ein etwa 1 km langer Zuweg zielsicher an den Startpunkt des Emsquellen Wanderweges. Nach kurzer Zeit gelange ich an den Wanderparkplatz der Bifurkation. Als Bifurkation bezeichnet man eine Flussgabelung, bei der das Wasser eines Flusses oder Baches in zwei Flussgebiete geteilt wird. Hier startet nun offiziell der Emsquellen Wanderweg.

 

Bevor es losgeht werfe ich aber noch einen Blick auf die seltene Flussteilung. An der Gabelung teilt sich der Krollbach in zwei verschiedene Flusssysteme auf:

 

Der eigentliche Krollbach gelangt nach 480 km in die westliche Nordsee, der andere Teil wird zum Schwarzwasserbach und mündet nach 440 km in die mittlere Nordsee. Direkt neben der Bifurkation wurde vor kurzem die Renaturierung des Krollbachs zusammen mit der Errichtung eines Regenrückhaltebeckens fertiggestellt. Auf dem angelegten Deich lässt es sich wunderbar spazieren und bei passender Windstärke kommt sogar ein bisschen Nordseefeeling auf.

An der Ems © Helena Kottowski
An der Ems © Helena Kottowski

Meine Wanderung beginnt also am genannten Parkplatz und schon nach kurzer Zeit gelange ich in den Hövelhofer Forst. Ich verlasse den Wanderweg für einen kurzen Abstecher zur Friedenseiche. Der Gemeindeförster Josef Hölscher pflanzte den imposanten Baum 1871 direkt neben seinem Elternhaus nach Rückkehr aus dem deutsch-französischen Krieg als Symbol des Friedens. Heute ist sie auch ein Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft.

 

Die Wegeführung verläuft weiter durch den idyllischen Wald, der hauptsächlich Kiefern beheimatet und scheinbar auch für Einheimische ein stark nachgefragtes Naherholungsziel ist. Zumindest ist der Wald heute ein gefragtes Ausflugsziel.

 

Nach einiger Zeit gelange ich über eine Autobahnbrücke, kurz

darauf verschwinde ich aber schon wieder in einem Waldabschnitt. Der Wanderweg führt nun einen Hang hinauf, von dem aus ich einen tollen Blick in das tiefer liegende Emstal habe. Dieser Abschnitt imponiert mir. War ich gerade noch auf der Autobahnbrücke der Hektik des Alltages ausgesetzt, kann ich nur wenige Minuten später schon wieder Abschalten und die Stille des Waldes genießen.

 

 

Das Ems-Infozentrum © Miriam Seifert
Das Ems-Infozentrum © Miriam Seifert

 

Als der Hang mich wieder nach unten führt, erreiche ich das Ems-Informationszentrum. Hier gönne ich mir eine kurze Pause. Das kleine Gebäude markiert den Startpunkt des EmsRadweges, der auf rund 375 km bis nach Emden an die Nordsee führt. Die Ausstellung bietet auf interressante Weise viele Informationen zu den angrenzenden Regionen und Höhepunkten entlang der Ems.

Aber auch die Emsquellregion wird ausführlich dargestellt.

 

Besonders interessant: An einem Modell kann man die Quellen sogar selbst entspringen lassen. Direkt neben dem Infozentrum entdecke ich ein kleines, uriges Gartencafè. Leider hat es erst wieder ab April geöffnet. Da bin ich leider ein paar Tage zu früh dran.

 

Die Emsquellen © Katrin Heimsath
Die Emsquellen © Katrin Heimsath

Vorbei an der Koppel der Senner Pferde, mache ich mich auf den Weg zu den Emsquellen.

 

Die Biologische Station Kreis Paderborn/Senne betreibt hier in der Moosheide ein Beweidungsprojekt, mit dem die halbwilden Pferde wieder in ihren natürlichen Lebensraum gewöhnt werden sollen. Ursprünglich lebten sie seit dem 12. Jahrhundert hier. Mit ein wenig Glück kann man die Pferde sogar erblicken.

 

Kurz darauf erreiche ich endlich die Emsquellen. Über eine rustikale Holztreppe gelange ich in das so genannte Kastental und erblicke den „Quellsumpf“. Man muss schon genau hinsehen, um das leichte Blubbern des Wassers zu erkennen. Nach kurzerr Zeit gelingt es mir aber schon ganz gut die vielen kleinen Sickerquellen auszumachen. Der Quellbereich der Ems erstreckt sich insgesamt über 500 Meter. Sogar eine Gemeindegrenze liegt dazwischen. So treten die ersten Quellen auf dem Gebiet der Stadt Schloß Holte - Stukenbrock in Erscheinung und im weiteren Verlauf entspringen die kleinen Blubberbläschen dann auf dem Gebiet der Gemeinde Hövelhof. Hier wird aus den Quellen dann auch schon recht schnell ein kleines, ansehnliches Bächlein.

 

Die Quellen haben das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von 5-7 Grad und gefrieren deshalb selbst bei Minusgraden nicht.

Die Moosheide © Franz Hasse
Die Moosheide © Franz Hasse

Über eine weitere rustikale Treppe erreiche ich dann den Kern des Naturschutzgebietes Moosheide, die Heidefläche. Die Moosheide ist vor über 200.000 Jahren nach der letzten Eiszeit durch die Gletscher Schmelze entstanden. Heute ist sie mit 440 Hektar das größte Naturschutzgebiet der Senne und wird vor allem durch die Heidefläche geprägt. Aber auch kleinere Sanddünen, verschiedene Täler und Kiefernwälder sorgen für das charakteristische Erscheinungsbild. Ich bin fasziniert von der Weite der Fläche und den vielen unterschiedlichen Facetten, die sich mir bieten. Wie es hier im August zur Heideblüte aussieht, kann ich nur erahnen und nehme mir deshalb fest vor, wieder zu kommen sobald die Heideblüte beginnt.

 

Für das nötige „Abgrasen“ der Heide sorgt eine etwa 1.000-köpfige Heidschnuckenherde, die nicht weit von hier in der Schäferei beheimatet ist. Sie ist das ganze Jahr über auf den Heideflächen in der Senne unterwegs und bewahrt sie somit vor Überalterung.

 

Der Emsquellen Wanderweg führt nun weiter durch einen dieser typischen Kiefernwälder und ich genieße noch mal die Stille dieses wirklich sehenswerten Abschnitts auf dem Wanderweg. Nach dem ich aus dem Wald herausgeführt werde, wird mir bewusst das ich schon deutlich mehr als die Hälfe des Wanderweges zurückgelegt habe. Ich gelange an einen Parkplatz. Von hier aus führt mich der Weg wieder über die Autobahn und kleine anschauliche Siedlungsgebiete, bevor ich wieder an meinem Ausgangpunkt, der Bifurkation, ankomme.

 

Vor der Wanderung habe ich mich ausführlich auf den Internetseiten www.hoevelhof.de und www.paderborner-land.de, erkundigt. Dort kann man auch kostenlos die GPS-Daten herunterladen.

Wegezeichen
Wegezeichen

Weitere Informationen zum Weg sowie Info- & Kartenmaterial sind in der Tourist-Information Hövelhof erhältlich:

 

Tourist-Information Hövelhof

Schloßstraße 11

33161 Hövelhof

Tel.: 05257 5009860

tourismus@hoevelhof.de

Erlebnisbericht: Vom Windmühlenpott über den Saalberg

Der Barntruper Windmühlenpott am Südhang des Saalbergs © Lippe Tourismus & Marketing GmbH
Der Barntruper Windmühlenpott am Südhang des Saalbergs © Lippe Tourismus & Marketing GmbH

Das nordlippische Bergland ist immer wieder für eine Genusswanderung mit tollen Ausblicken gut. Meine neueste Tour führt mich durch Äcker und Wiesen am West- und Südhang des Saalbergs zwischen Barntrup, Alverdissen und Sonneborn. Zum Teil habe ich dafür die Beschilderung des Zwerg-Anton-Wegs benutzt.

 

Den Parkplatz suche ich mir in der Nähe des Windmühlenstumpfs. Dazu fahre ich auf der Alverdisser Straße von Barntrup nach Alverdissen etwa auf halber Höhe rechts in die Straße Am Stromberg hinein. Nach etwa einem Kilometer sieht man den sogenannten Windmühlenpott, hier habe ich das Auto abgestellt.

 

Über den Herborn-Weg geht’s in nordwestlicher Richtung, links vorbei an einer größeren Hofstelle und ein bißchen bergan. Am Rand eines Wäldchens halte ich mich links, weiter bergan. Kurz danach kommt eine Weggabelung, an der ich den Padweg rechts hinauf gehe, bis ich an den Rand der Alverdisser Sandgrube stoße. Natürlich halte ich mich an die „Betreten-verboten-Schilder“ und gehe rechts um das Gelände herum, bis ich wieder auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg stoße.

 

 

Der Weg führt mich oben auf den Saalberg. An der nächsten Wegkreuzung halte ich mich rechts. Hier wandere ich sozusagen den Kammweg über den Saalberg wieder in südöstliche Richtung. Hier oben kann man die grandiose Aussicht von dem immerhin 342 Meter hohen Saalberg genießen. Nach Süden hin kann man bis zum Teutoburger Wald schauen. Nach Osten hin geht der Blick weit bis nach Niedersachsen. Einfach toll!

 

Außerdem stehen hier oben eine ganze Reihe von hohen Windkraftanlagen, an denen man direkt vorbeiwandert.

 

Nun geht es wieder bergab in südlicher Richtung. Hier nutzen wir den von den Barntruper Wanderfreunden zum Teil sehr kreativ ausgezeichneten Zwerg-Anton-Weg. Über Felder und durch ein kleines Wäldchen geht es wieder südlich in Richtung Barntrup. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir wieder den Barntruper Windmühlenpott, den wir zum Abschluss natürlich noch besteigen. Der Aufstieg ist kostenlos.

Insgesamt hat die Runde etwa 1,5 Stunden gedauert. Eine echte Genusswanderung im nordlippische Bergland mit grandiosen Ausblicken von Niedersachsen bis zum Teuto.

 

Sehr zu empfehlen!

Für große und kleine Schatzsucher

Findet fünf Caches auf der Geocaching-Wanderung © Verkehrsverein Paderborn e. V.
Findet fünf Caches auf der Geocaching-Wanderung © Verkehrsverein Paderborn e. V.

Wer schon immer mal das Geocaching ausprobieren wollte, kann dies am 7. April 2019 in Paderborn tun. Um 14 Uhr bietet die Tourist-Information Paderborn eine begleitete Wanderung auf dem etwa 3 Kilometer langen Geocaching-Lehrpfad im Waldpark Haxtergrund für Neulinge und Anfänger an. Treffpunkt ist vor der Waldschule am Haxtergrund.

 

Für 5,00 € pro Person erklären Euch Marc Franze und Alexandra Böckling das Wesentliche zum Geocaching, sodass Ihr bestens gerüstet seid, erste Erfahrungen zu sammeln und selbst fünf Caches zu finden. Kinder unter 14 Jahren können kostenfrei teilnehmen. Ein GPS-Gerät zur Nutzung sowie eine Einführung ins Geocaching erhaltet Ihr vor Ort.

 

Anmelden könnt Ihr Euch bei der Tourist-Information per E-Mail an tourist-info@paderborn.de oder telefonisch unter Tel.: 05251 882980.

 

Von der Kuh bis zum Käse: der Nieheimer Milchweg

Holsterturm © Themenmanagement Wandern Teutoburger Wald, F. Grawe
Holsterturm © Themenmanagement Wandern Teutoburger Wald, F. Grawe

Start und Ziel des Themenweges in Nieheim ist der Parkplatz am Westfalen Culinarium. Der Milchweg ist ein familienfreundlicher, etwa 5,4 km langer Rundwanderweg, der Euch die Verarbeitung der Milch auf interessante und auch unterhaltsame Art und Weise erklärt. Anhand von acht Wegtafeln erfahrt Ihr allerlei Wissenswertes über Nieheim und die Milchproduktion, die Landwirtschaft und Kulturlandschaft im Teutoburger Wald.

 

Die Themen der Tafeln im Überblick:

 

Tafel 1: Eingangstafel mit dem Routenüberblick
Tafel 2: Nieheim: Eine Stadt und ihr Käse
Tafel 3: Die Milchkuh: Aus Gras wird Milch
Tafel 4: Landwirtschaft im Kreis Höxter: Ackerbau und Milchproduktion
Tafel 5: Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge: Eine Ku(h)lturlandschaft für Entdecker
Tafel 6: Vertragsnaturschutz: Landwirtschaft macht Naturschutz
Tafel 7: Flechthecken: Die „lebenden“ Zäune
Tafel 8: Milchprodukte: Vielfalt und Geschmack

 

Etwa nach der Hälfte der Strecke kommt Ihr an den Holsterturm, einem Aussichtsturm mit herrlichem Ausblick auf die Stadt und das Umland. Ein lohnenswerter Aufstieg! Auffällig sind die gelben Speere, die an der Wand des Turms fixiert sind. Sie stellen ein Kunstwerk des niederländischen Künstlers Auke des Vries dar und sollen an die Zeit erinnern, als der Turm noch seinem ursprünglichen Zweck diente.

 

Ab hier macht Ihr Euch wieder auf den Rückweg Richtung Norden. Vorbei an den Flechthecken, die seit 2018 zum bundesweiten immateriellen Kulturerbe zählen, erreicht Ihr bereits Menne’s Nieheimer Schaukäserei. Sowohl hier als auch im Käsemuseum des Westaflen Culinariums könnt Ihr sehen, wie die Milch zum Käse wird. Probiert Euch durch die Käsesorten und nehmt Euch ein Stückchen des Milchweges mit nach Hause.


Erfahrungsbericht: Familienfreundliche Wanderung um das Freilichtmuseum Detmold

Marktplatz Detmold © Stadt Detmold
Marktplatz Detmold © Stadt Detmold

Los geht’s

 

Wir beginnen unsere Wanderung auf dem Marktplatz in Detmold. Dienstag, Donnerstag und Samstag vormittags herrscht hier reges Treiben aufgrund des Detmolder Wochenmarkts mit seinen frischen Produkten und netten Gesprächen. Wer möchte, kann noch eine Weile durch die Stadt schlendern.

 

Parklandschaft Friedrichstal

 

Wir verlassen den historischen Stadtkern und gehen die Allee entlang. Dieser mit Bäumen gesäumter Fuß- und Radweg präsentiert sich bei strahlendem Sonnenschein von seiner schönsten Seite. Links neben uns verläuft der Friedrichstaler Kanal, welchen Graf Friedrich Adolf zur Lippe Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute.

Allee mit Friedrichstaler Kanal © Stadt Detmold
Allee mit Friedrichstaler Kanal © Stadt Detmold

Wir entdecken das Neue Palais, welches als Hauptgebäude der Hochschule für Musik dient. Gebaut wurde es in den Jahren 1701 – 1718 von Graf Friedrich Adolf als Witwensitz für seine Gattin Amalie.

 

An der Oberen Mühle, welche das südliche Ende des Friedrichstaler Kanals kennzeichnet, biegen wir links ab. Nachdem wir die Straße überquert haben, passieren wir den Haupteingang des LWL-Freilichtmuseums und begeben uns auf den Wanderweg.

 

Um das Freilichtmuseum

 

Links neben uns liegt das Freilichtmuseum, dieses umrunden wir nun fast vollständig. Im größten Freilichtmuseum Deutschlands, mit einer Fläche von mehr als 90 Hektar, kann man in über 100 Fachwerkgebäuden 500 Jahre westfälische Alltagskultur erkunden. Auch bietet es ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche - ob Erkundungstouren, Aktivprogramme oder Kurse, die kreative Ideen fördern. Geöffnet ist das Museum von April bis Oktober.

Aussicht auf den Teuto © Stadt Detmold
Aussicht auf den Teuto © Stadt Detmold

Wir gehen bergauf und können ein paar Einblicke erhaschen. Zwei Esel heißen uns willkommen und die erste Mühle ist auch in Sicht.

 

Wunderschöne Aussichten

 

Nach einer Rechtskurve stehen wir plötzlich am Waldrand und genießen ein atemberaubendes Panorama mit Blick auf den Teutoburger Wald und den Hermann (im Foto oben rechts). Auf ein paar Bänken entlang des Weges, der nun asphaltiert ist, verweilen wir ein wenig.

 

Auf der weiteren Umrundung bieten sich uns nun immer wieder tolle Aussichten.

Rechts haben wir diese großartige Landschaft und links von uns sehen wir immer wieder Teile des Freilichtmuseums. Hier das Paderborner Dorf, die größte Baugruppe im LWL-Freilichtmuseum Detmold, welches unter anderem eine Bäckerei und die Gaststätte „Im Weißen Ross“ beherbergt.

© Stadt Detmold
© Stadt Detmold

Palaisgarten

 

Bevor wir das Museum komplett umrunden, biegen wir rechts ab in den Wald und folgen dem Wanderweg Nummer 1 (Alter Postweg). Eine kurze Strecke laufen wir durch ein Wohngebiet, bevor wir den Palaisgarten erreichen. Die vormals barocke Parkanlage mit einer Größe von etwa 7,5 Hektar wurde später in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt.

 

Wir bewundern die Rückseite des Neuen Palais und verweilen kurz. Aus dem Gebäude klingt klassische Musik und wir schlendern gemütlich zum Ausgang rechts neben dem Gebäude, um gut gelaunt in den historischen Stadtkern zurückzukehren.

 

Fazit

 

Wir haben uns auf dieser 2-stündigen Wanderung mit mäßiger Steigung an beeindruckenden Aus- und Einsichten erfreuen können. Da die Strecke breite Waldwege und asphaltierte Streckenabschnitte beinhaltet, ist diese Wanderung auch für Familien mit kleinen Kindern und Kinderwagen gut geeignet.

 

Bei Fragen hilft Euch die Tourist Information Lippe & Detmold weiter.

Wegetipp: Rundwanderweg bei Lage-Hörste - nicht nur für Literaturfans

Winter bei Hörste © Lippe Tourismus & Marketing GmbH
Winter bei Hörste © Lippe Tourismus & Marketing GmbH

Vom alten Kirchspiel Stapelage aus führt Euch dieser Weg durch zwei markante Schluchten des Teutoburger Waldes, vorbei an der aussichtsreichen Sennelandschaft und den Wassern der Rethlager Quellen. Auf dem bekannten Hermannsweg geht es dann zurück zum Ausgangspunkt.

 

Start- und Zielpunkt des 12,7 km langen Rundwanderweges ist die Kirche in Stapelage. Falls Ihr mit dem Auto anreist, könnt Ihr es auf dem Parkplatz der Kirche parken.

 

Von hier aus geht Ihr ein kleines Stück die Straße entlang und biegt links in den Marienfelder Weg ab. Entdeckt unterwegs die mittelalterlichen Wegesperren Uekenpohl und Stapelager Pass, die heute Bodendenkmäler sind, und kreuzt nach kurzer Zeit den Hermannsweg. Unterwegs bietet sich eine Schutzhütte für eine kleine Pause an.

 

Weiter geht es am Rand der Senne, wo sich tolle Aussichten in die offene Sandlandschaft eröffnen. Lange als Truppenübungsplatz genutzt bietet ihre einmalige Beschaffenheit heute einen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

 

Folgt dem Weg bis zum Aussichtspunkt Panzerstraße und weiter Richtung Norden, vorbei an der Dörenschlucht bis zu den Rethlager Quellen. Von hier wandert Ihr ein Stück auf dem Hermannsweg vorbei am Gebäude der Stiftung Eben-Ezer zurück zum Ausgangspunkt.

 

Das Besondere an diesem Wanderweg? Auf den letzten Kilometern erwarten Euch sieben Lesestationen, die entlang des Weges platziert sind. Diese Stationen sind mit kurzen Gedichte gespickt und gehören zum Literarischen Wanderweg, einem Projekt des Naturparks Teutoburgerwald/Eggegebirge, der Stadt Lage und der lippischen Autorengruppe LipPen.

 

Die Tour mit weiteren Infos findet Ihr im TEUTO_Navigator.

Unterwegs auf Deutschlands Besten

Hermannsdenkmal © Franz Josef Mertens
Hermannsdenkmal © Franz Josef Mertens

Die Hermannshöhen gehören mit insgesamt 227 km Länge zu den Top Trails of Germany, den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Sowohl der Hermannsweg als auch der Eggeweg sind vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege ausgezeichnet. Zahlreiche wanderfreundliche Unterkünfte und Gaststätten runden das Wandererlebnis ab.

 

Lasst den Blick über weitläufige Landschaften schweifen und genießt traumhafte Aussichten. 13 Tagesetappen mit ca. 15-20 km Länge und 17 Rundtouren bieten eine große Auswahl.

 

Wandert auf dem Hermannsweg durch Bergstädte wie Tecklenburg oder Oerlinghausen, kreuzt die Unistadt Bielefeld und entdeckt mit den Dörenther Klippen, der Hexenküche, den Externsteinen und dem Velmerstot die Schönheiten und Skurilitäten der Natur im Teutoburger Wald.

 

Der Eggeweg – ein stiller Wanderpfad für Naturliebhaber – führt abseits von Stress und Hektik durch die weitläufigen Wälder der Egge und verbindet den Teutoburger Wald mit dem Sauerland. Mit der Ruine Iburg, der alten Eisenbahn oder der Stadtwüstung Blankenrode überrascht dieser Weg mit eindrucksvollen historischen Relikten.

 

Weitere Infos zu den Hermannshöhen findet Ihr hier.

Ein neuer Qualitätsweg im Teuto

Abtei Marienmünster © K. Krajewski, Kulturland Kreis Höxter
Abtei Marienmünster © K. Krajewski, Kulturland Kreis Höxter

Für Liebhaber abwechslungsreicher Naturlandschaften gibt es eine neue Tour: Der etwa 25 km lange Niesetalweg - ein Rundweg - wurde vor wenigen Tagen durch den Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Er gehört damit zu den Top Wanderwegen Deutschlands.

 

Zwischen Wäldern, Feldern und Wiesengelände verläuft er größtenteils auf Naturboden. Entlang des Hauptweges gibt es einige Möglichkeiten zum Verkürzen, sodass Ihr auch als ungeübter Wanderer den Weg gehen könnt.

 

Der Einstieg in die Route ist beispielsweise an der Abtei Marienmünster bzw. am Parkplatz des Hotels Klosterkrug möglich. Von hier aus verläuft der Weg Richtung Norden bis in die Malerstadt Schwalenberg mit romantischer Ortskulisse und weiter hinauf zur Burg Schwalenberg. Sowohl vom Burgberg als auch vom Dohlenberg etwas weiter südlich könnt Ihr Euch auf die wunderbaren Ausblicke auf das Niesetal freuen. Von dort aus führt die Route entlang der Niese weiter, bevor es zurück zum Ausgangspunkt geht.

 

Die detaillierte Route findet Ihr im TEUTO_Navigator.

Wegetipp: Im Winter auf die Velmerstot

Lippische Velmerstot mit Obelisk © Dirk Dreier
Lippische Velmerstot mit Obelisk © Dirk Dreier

Auch in der kalten Jahreszeit sind Wanderungen ein Hochgenuss, wenn sich die Sonne zeigt und die Kleidung passend ist.

 

Stattet zum Beispiel dem eindrucksvollen Zwillingsgipfel Velmerstot, der höchsten Erhebung im Eggegebirge, einen Besuch ab. Dafür bietet sich die als Qualitätsweg zertifizierte Velmerstot-Route an. Ab dem Wanderparkplatz in Leopoldstal führt Euch der Weg zunächst zur Lippischen Velmerstot (441,4 m ü. NHN). Hier findet Ihr einen Obelisken aus Sandstein und den ersten Aussichtspunkt auf das Lipperland.

 

Anschließend geht es weiter zum Preußischen Velmerstot (464 m ü. NHN) mit dem Eggeturm. Diese Holzkonstruktion ist 17 m hoch und bietet einen großartigen Panoramablick über die Kreise Lippe, Paderborn und Höxter – ein prima Ort zum Durchatmen und Verweilen.

 

Als Abschluss der Winterwanderung könnt Ihr Euch in einem kleinen Café in Leopoldstal mit einem Heißgetränk aufwärmen und die erlebten Eindrücke Revue passieren lassen.

 

Weitere Infos zur Tour findet Ihr hier.

Pauschale: Wandern mit Hund

 Hund auf Bank © Max & Moritz Hundewandern
Hund auf Bank © Max & Moritz Hundewandern

Genießt eine kleine Wanderung auf den schönsten Wanderwegen im Teutoburger Wald und nehmt Euren Hund gleich mit. Max & Moritz Hundewandertouren®  bieten Euch dafür vielseitige Möglichkeiten. Ob kleine „Schnupperwandertouren“ oder ein ganzes Hundewanderwochenende.

 

 

Ihr werdet von einem fachkundigen Wanderführer sowie einem erfahrenen Hundetrainer begleitet. Während der Touren erfahrt Ihr Wissenswertes über Hunde, Gesundheit, Umwelt, Natur und Kultur sowie Informationen zu hundefreundlichen Übernachtungsbetrieben. Ein gemütlicher Ausklang der Tour steht ebenfalls auf dem Programm.

 

Weitere Informationen zum Angebot findet Ihr hier.

Wegetipp: Ökumenischer Pilgerweg - Weg der Stille

 Weg der Stille © F. Grawe, Kulturland Kreis Höxter
Weg der Stille © F. Grawe, Kulturland Kreis Höxter
Wandern und hören
Welche Zeit eignet sich besser um zur Ruhe zu kommen, als die Vorweihnachtszeit? Probiert es doch aus, auf dem "Weg der Stille".

Der ca. 40 km lange ökumenische Pilgerweg verbindet vier außergewöhnliche Orte (Corvey, Brenkhausen, Marienmünster und Schwalenberg) im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge. Ihr könnt auf Wander- und Pilgeretappen von jeweils 10 bis 15 Kilometern Länge, gekennzeichnet durch das „Weg-der-Stille-Logo“, zur Ruhe finden.

Herrliche Fernsichten, dichte Wälder, schnurgerade Forstwege, aber auch fast vergessene Kirchpfade aus dem Spätmittelalter laden ein, Abstand von den schnellen Lebensrhythmen unserer Zeit zu gewinnen und bei dem neu anzukommen, was Euch wichtig ist. Das Thema bestimmt Ihr, denn dieser Weg kann vielfältig die Sinne öffnen für neue Botschaften und einen Reichtum an innerer Ruhe und Gelassenheit. Jeder Zielort bietet einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt, den Ihr mitnehmen könnt.

 

Weitere Informationen rund um den ökumenischen Pilgerweg findet Ihr im TEUTO_Navigator.

Neuer Wanderplaner ab jetzt erhältlich!

Wanderplaner Teutoburger Wald Tourismus © Teutoburger Wald Tourismus
Wanderplaner Teutoburger Wald Tourismus © Teutoburger Wald Tourismus

Zum Jahresende und pünktlich vor der neuen Wandersaison 2019 ist eine neue Version des Wanderplaners der Urlaubsregion Teutoburger Wald erschienen.

Der Planer des Teutoburger Wald Tourismus bietet Euch eine Übersichtskarte der Region mit Tourenvorschlägen. Darüber hinaus ist jeder Weg mit lokalisierten Attraktionen und Wegeverlauf dargestellt, so dass Ihr für den kurzweiligen und aktiven Aufenthalt im Teutoburger Wald bestens vorbereitet seid.
Der Wanderplaner bietet auch eine Auswahl an Pauschalangeboten. So seid Ihr optimal für eine Wanderung durch den Teutoburger Wald mit seinen einzigartigen Natur- und Kulturdenkmäler gerüstet.

 

Im Teutoburger Wald könnt Ihr vier "Qualitätswege Wanderbares Deutschland" für euch entdecken. Auf den bekannten Hermannshöhen folgt Ihr den traditionsreichen Pfaden des Hermannsweges und des Eggeweges.

Den Wanderplaner gibt es kostenlos in den Tourist-Informationen im Teutoburger Wald oder direkt auf der Teutoburger Wald Website.

Wegetipp: Barrierefreie Wanderwege in Gehrden

Wanderweg Gehrden © Teutoburger Wald Tourismus, M. Schoberer
Wanderweg Gehrden © Teutoburger Wald Tourismus, M. Schoberer

Barrierefreie Wanderwege sind geeignet für Personen mit Beeinträchtigungen, ältere Wanderer oder Familien mit Kindern. Aus diesem Grund hat der Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge barrierefreie Wege angelegt, die auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Sehbehinderungen Naturerleben möglich machen.

 

Informationstafeln im Ortskern und am Schloss Gehrden geben Auskunft über Streckenlänge und -verlauf sowie Wegebeschaffenheit. Zudem erhaltet Ihr Informationen zu barrierefreien gastronomischen Betrieben, Parkplätzen und Toiletten in unmittelbarer Nähe. Die entsprechenden Wege sind gut markiert, so dass Ihr Euch nicht verlaufen könnt.

 

Weitere Informationen rund um die Touren findet Ihr im TEUTO_Navigator.

Wegetipp: Nieheimer Milchweg

Schaukäserei Menne © Tourismusbüro Nieheim im Westfalen-Culinarium
Schaukäserei Menne © Tourismusbüro Nieheim im Westfalen-Culinarium

Leider lädt das Wetter aktuell nicht häufig zum Wandern ein. Als Inspiration für die nächsten schönen Tage haben wir aber schon den Nieheimer Milchweg als Tipp.

Wenn Ihr auf Tour geht, erwarten Euch von der Nieheimer Warte eindrucksvolle Ausblicke auf die Region. Ihr begegnet entlang des Weges regionalen Besonderheiten wie den Nieheimer Flechthecken, die dieses Jahr zum immateriellen Kulturerbe ernannt wurden.


Passend zum Thema führt Euch der Milchweg am Käsemuseum des Westfalen Culinariums sowie an der Nieheimer Schaukäserei vorbei. Dort könnt Ihr nicht nur den Produktionsprozess von der Milch zum Käse verfolgen, sondern auch Käse probieren und kaufen.

Auf der abwechslungsreichen 5 km langen Rundtour geben Euch Wegtafeln Informationen zu den Themen Milchproduktion, Natur und Landwirtschaft. Die Rubrik „Kuh Lotte“ bietet kindgerechte Informationen.

 

Weitere Informationen zur Tour findet Ihr hier.

Wegetipp: Leistruper Wald Route

Leistruper Wald Route © Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge
Leistruper Wald Route © Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge

Der Leistruper Wald zählt zu den artenreichsten Wäldern der Region Lippe. Laubbäume wie die Rotbuche, Roterle oder Traubeneiche gehören zu dem dichten Baumbestand, der auf Sandstein und Ton wächst und gedeiht. Durch die wasserstauende Eigenschaft der Tonschicht werdet Ihr hier zahllose Tümpel, Quellen und Bäche sehen.

 

Das eigentliche Highlight des Rundweges ist aber der im Jahr 2015 errichtete Walderlebnispfad. Elf Stationen laden Klein und Groß zum Ausprobieren und Entdecken ein. Am Weg gibt es viel Neues über den Wald und seine Bewohner zu erlernen, aber auch Sinnes- und Wahrnehmungsaufgaben sind zu lösen. An manchen Stationen gilt es, Eure Geschicklichkeit zu testen oder Euch mit Waldbewohnern zu messen – ein Spaß für die ganze Familie.

 

Weitere Informationen findet Ihr im TEUTO_Navigator.

Wegetipp: Viadukt Wanderweg

Viadkut Wanderweg © Themenmanagement Wandern Teutoburger Wald Tourismus, F. Grawe
Viadkut Wanderweg © Themenmanagement Wandern Teutoburger Wald Tourismus, F. Grawe

Eisenbahngeschichte erwandern

 

Auf dem 30,3 km langen Viadukt Wanderweg könnt Ihr das Wahrzeichen Altebekens, den großen Eisenbahnviadukt, bestaunen. Seit 2009 ist der Viadukt Wanderweg ausgezeichnet als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland".

Auf dem Weg begegnet Euch immer wieder das Thema Eisenbahn. Und wo könnte eine Wanderung zum Thema Eisenbahn passender beginnen oder enden als an einer historischen Dampflokomotive? Die schwere Güterzug-Dampflokomotive wurde 1941 gebaut und steht seit 1971 als Denkmal in Altenbeken.

 

Versäumt nicht, eine Stanzkarte mitzunehmen. Unterwegs könnt Ihr sie an fünf Stationen entwerten und nach erfolgreicher Wanderung winken Euch Urkunde und Wandernadel.

Weitere Informationen zur Tour findet Ihr im TEUTO_Navigator.

 

Pauschale: Wandern mit Kultur am Hermannsweg

Adlerwarte Berlebeck © Themenmanagement Wandern Teutoburger Wald Tourismus, R. Lang
Adlerwarte Berlebeck © Themenmanagement Wandern Teutoburger Wald Tourismus, R. Lang

Drei Tage, drei Wege, viele Ziele

 

Detmold hat viel zu bieten, weit mehr als das berühmte Hermannsdenkmal. Das Renaissance-Schloss, in dem bis heute die fürstliche Familie lebt, gehört zu den Attraktionen. Auch das größte Freilichtmuseum Deutschlands, das Lippische Landesmuseum, Europas artenreichste Greifvogelwarte und nicht zu vergessen die weiten Blicke vom Kamm des Teutoburger Waldes machen den Besuch der Stadt und der Region lohnenswert.

 

Wer sich um die Planung keine Gedanken machen möchte, wählt die Pauschale „Wandern mit Kultur am Hermannsweg“. Ihr erhaltet zwei Lunchpakete, eine Wanderkarte, Infomaterial und ein Detmold-Souvenir. 2 Übernachtungen mit Frühstück sind inklusive. Weitere Informationen zum Pauschalangebot gibt es hier.

Erlebnisbericht: Auf historischem Boden

Großes Toorfmoor © Tourismus NRW e.V.
Großes Toorfmoor © Tourismus NRW e.V.

Eine Tour durch das Große Torfmoor beginnt am besten im NABU-Besucherzentrum Moorhus bei Lübbecke. Dort informieren wir uns in der Ausstellung über die Geschichte des Großen Torfmoors von seiner Entstehung bis heute.

 

Danach starten wir mit unserer rund sieben Kilometer langen Rundwanderung. Bald warnen uns Schilder, den Pfad nicht zu verlassen. Aus gutem Grund, denn wer vom vorgegebenen Weg abkommt, landet rasch bis zu den Knien im Sumpf. Rote Pfeile weisen uns den Weg. Mal ist dieser breit und befestigt, mal führt er als Holzbohlenpfad über vernässte Bereiche.

Aussichtsturm © Tourismus NRW e.V.
Aussichtsturm © Tourismus NRW e.V.

Bald sind wir am Nordturm (einem von drei Aussichtstürmen) angekommen. Von hier oben haben wir einen tollen Blick über das Moor und die Höhenzüge des Wiehengebirges.

 

Weiter gehts zu unserem Höhepunkt: der "Bademoorkuhle". Mit nackten Füßen waten wir durch den Moormatsch und haben eine Menge Spaß.

 

Danach wandern wir gut gelaunt weiter auf dem Rundwanderweg zum Ausgangspunkt. Wir hatten einen sehr schönen und lehrreichen Tag.

Erlebnisbericht: Ein Bad im Wald

Waldbaden © Tourist-Information Bad Essen
Waldbaden © Tourist-Information Bad Essen

Ziemlich neugierig und etwas überrascht blicken die Teilnehmer des Bad Essener Waldspaziergangs auf, als es heißt, wir nehmen gemeinsam ein Bad im Wald. Keiner hat die Badesachen dabei und warm ist es eigentlich auch nicht. Umso entspannter werden alle, als die Situation aufgelöst und klar wird, dass bloß im übertragenen Sinne gemeinsam ein Bad nehmen in der wohltuenden Atmosphäre des schönen Waldes. Keiner muss also in einen Bach oder Teich hüpfen beim Bad Essener Waldspaziergang.

 

Spazieren gehen im Wald © Tourist-Information Bad Essen
Spazieren gehen im Wald © Tourist-Information Bad Essen

Müßiggänger gesucht

Nach einer kurzen Einführung, was es mit „Shinrin Yoku“ – also dem Waldbaden – eigentlich auf sich hat und wo diese Idee herkommt, geht es los in den Wald. Ganz entspannt und langsam sind wir unterwegs.

 

Das fällt nicht allen sofort leicht. Hier und da halten wir an, riechen am Laub oder streichen durch das weiche Moos. Der Wald hat so viel zu bieten und doch laufen wir meist hindurch, ohne uns mal ganz genau umzusehen.

 

Auch das schnelle sportliche Wandern hat natürlich seine Qualitäten, aber heute drücken wir richtig auf die Bremse und lassen den Wald auf alle unsere Sinne wirken. Wir schlendern, schauen mal in die Baumkronen oder unter Totholz und sammeln besondere Stöcke oder Blätter. Kleine Achtsamkeits- und Meditationsübungen wie einfache Atemübungen lockern unseren gemütlichen Spaziergang auf und schrauben das Stressniveau ganz weit in den Keller.

 

Am Ende sind alle entspannt und zufrieden - eine kleine Auszeit im Wald und definitiv ein etwas anderer Waldspaziergang als man es sonst vielleicht gewohnt ist.

 

Von Mai-Oktober bieten wir jeden Samstag um 14.30 Uhr die Bad Essener Waldspaziergänge an.

 

Weitere Infos: Tourist-Information Bad Essen | Tel. 05472-94920 | www.badessen.info

Wegetipp: Hansaweg

Hansaweg © Touristikzentrum Westliches Weserbergland
Hansaweg © Touristikzentrum Westliches Weserbergland

Unser Tipp ist diesmal der  Qualitätsfernwanderweg Hansaweg.

 

Der bereits um 1930 angelegte Hansaweg ist ein ca. 75 km langer Wanderweg quer durch das nordlippische Bergland. Er verbindet die Hansestädte Herford, Lemgo und Hameln.

 

Der Hansaweg beginnt am Herforder Bahnhof und führt Euch zunächst entlang des Flüsschens Werre, bevor er aussichtsreich zum Bismarckturm ansteigt. Vorbei am Bad Salzufler Kurpark erreicht Ihr den Aussichtspunkt Hühnerwiem.

 

Als Höhenweg bietet der Hansaweg Euch nun ständig neue Ausblicke. In Lemgo ist ein Abstecher in die Altstadt empfehlenswert. In Dörentrup gelangt Ihr auf dem Steinberg mit 395m an den höchsten Punkt der Wanderung. Bei guter Fernsicht öffnet sich hier ein 360°-Rundblick in die Region. Wenn Ihr kulturinteressiert seid, lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Burg Sternberg. 

 

Abwechslungsreich, mal durch die offene Feldmark, mal durch Waldgebiete führt Euch der Hansaweg immer weiter Richtung Weser. Nach mehr als 75 Kilometern Wandererlebnis ist am Klütturm das Ende des Hansaweges erreicht. Gut markierte Wege führen von hier aus in die Rattenfängerstadt Hameln.

 

Weitere Informationen und Tipps für Etappenwanderungen findet Ihr im TEUTO_Navigator.

 

Veranstaltungstipp: Herbstzeit ist Waldzeit

Waldzeit © Kubikus
Waldzeit © Kubikus

Am 28. Oktober 2018 lädt Euch die Kreative Umweltbildung Kubikus zum bunten Herbstfest nach Bad Essen ein. Mit einem Paukenschlag läutet die Natur eine neue Jahreszeit ein: Noch einmal gibt es leuchtende Farben und Früchte in Hülle und Fülle. Die Tiere, die nicht in den Süden reisen, laben sich am herbstlich gedeckten Tisch und richten sich allmählich auf die kommende Winterzeit ein. Egal ob groß oder klein - Ihr könnt an diesem Nachmittag fröhliche Masken aus dem herbstlichen Wald basteln, wie z.B. Herbstwichtel, Windgeister und mehr und zur Stärkung gibt es Stockbrot am Lagerfeuer!

 

Direkt am Waldrand gelegen, bietet Kubikus kreative Umweltbildung für alle Generationen. Mit umweltpädagogischen Angeboten geht es für Euch spielerisch und kreativ in die Umwelt und Natur. Was liegt da näher als mit allen Interessierten den Wald und seine Bewohner in der Herbstzeit zu besuchen?

 

Weitere Infos findet Ihr hier.

Wegetipp: Routennetz Oerlinghausen

Oerlinghausen © Stadt Oerlinghausen, K.Hoffmann
Oerlinghausen © Stadt Oerlinghausen, K.Hoffmann

Ausgedehnte Wälder und eindrucksvolle Landmarken in schöner Mittelgebirgslandschaft zeichnen den Naturpark Teutoburger Wald/ Eggegebirge aus. Beim Wandern könnt Ihr die Schönheit des Naturparks in Ruhe erleben. Das Wegenetz des Naturparks umfasst ca. 2.000 Wanderkilometer. Heute geben wir Wander-Tipps rund um Oerlinghausen.

 

Der Rundweg Tönsberg-Highlights führt Euch über 5 km immer wieder vorbei an den Tönsberger Bruchsteinmauern. Weitere Höhepunkte sind der jüdische Friedhof, die Pfarrlinde und die spätgotische Alexanderkirche.

Sennelandschaft © Stadt Oerlinghausen, P.Mueller
Sennelandschaft © Stadt Oerlinghausen, P.Mueller

Die Rundwanderung Auf historischen Wegen vom Schmugglerkrug zur Alexanderkirche führt als "A6" über historische Wege vom Bartholdskrug nahe der ehemaligen preußisch-lippischen Grenze durch das „Schopketal“ in die idyllische Bergstadt Oerlinghausen.

 

Ein weiterer Rundweg führt Euch Über den Lönsweg zum Segelflugplatz. Hier könnt Ihr zwei unterschiedliche Naturräume - die Heidelandschaften der Senne und den Teutoburger Wald - entdecken und vor allem im Sommerhalbjahr Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten.

Wegetipp: Gesundheitspfade rund um Bad Essen

Zur Ruhe kommen © Tourist-Information Bad Essen
Zur Ruhe kommen © Tourist-Information Bad Essen

Kleine Pause gefällig?

 

Jeder kennt das: Man fühlt sich schlapp, gestresst und müde. Zu viele Punkte auf der To-do-Liste und zu wenig Zeit. Anstatt immer mehr in den Tag reinzupacken, hilft unserer Meinung nach eine kleine Auszeit in der Natur. Kraft tanken und die Landschaft genießen. Unser Tipp für kleine Wanderungen zwischen 3 und 5 km Länge sind deshalb die Gesundheitspfade im Osnabrücker Land. Und keine Sorge, das ist nicht nur für ältere Leute interessant. Es geht einfach um ein bisschen Bewegung, frische Luft und Entspannung. Das kann sicher jeder hin und wieder gebrauchen.

Der Gesundheit etwas Gutes tun

 

In der Cittaslow Bad Essen zum Beispiel stehen die Prinzipien Nachhaltigkeit und Achtsamkeit im Mittelpunkt und daher das Wandern und der Genuss mit allen Sinnen. Unsere drei Gesundheitspfade bieten in der facettenreichen Landschaft des Wiehengebirges nicht nur Wald, sondern auch Wasser. Während der blaue Gesundheitspfad durch den historischen Ortskern und zum Mittellandkanal führt, findet ihr auf den anderen beiden Wegen einen hügeligen Buchenmischwald oder auch einen lichtdurchfluteten Mischwald. Einfach Handy ausschalten und genießen!

 

Gesundheitspfade © Tourist-Information Bad Essen
Gesundheitspfade © Tourist-Information Bad Essen

Mit allen Sinnen

 

Am besten lässt sich der Wald natürlich mit allen Sinnen erleben. Tasten, hören, balancieren. Wer mehr will, kann auf einem kleinen Abstecher auf unseren Weg der Sinne viele Erlebnisstationen im ganzen Solepark erleben. Einen speziellen Flyer zu diesem besonderen Weg und natürlich auch zu den kurzen, meist steigungsarmen Rundkursen der Gesundheitspfade bekommt ihr bei uns kostenfrei in der Tourist-Information. Unser Fazit: Wir finden, auch für Wander-Anfänger oder Menschen, die “nur mal eben schnell“ ein bisschen die Seele in der Natur baumeln lassen wollen, sind die Gesundheitspfade wie gemacht!

Weitere Infos in der Tourist-Information Bad Essen | 05472-94920 oder hier.

 

 

 

Erlebnisbericht: Wanderung zum Bad Meinberger Moorstichgelände „Stinkebrink“

Moorlandschaft © GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH
Moorlandschaft © GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH

Los geht's

 

Ich starte im historischen Kurpark von Bad Meinberg, den ich vorher bereits erkundet habe. Erwähnenswert ist hierzu, dass es neben dem Hauptkurpark insgesamt zwei weitere Kurparke gibt: den Seekurpark- klein und romantisch, sowie das Silvatikum- weitläufig und mit abwechselnder Vegetation. Jedoch wäre das eine separate Wanderung wert.

 

Nachdem ich den Kurpark verlassen habe, begebe ich mich, laut Info der Tourist-Information, die sich übrigens auch gleich im Kurpark befindet, nach links und die nächste Straße „Kleppergarten“ gleich wieder nach rechts, wo am Ende der Sackgasse das erste Hinweisschild „Moor“ zu finden ist. Dann soll ich über die Fußgängerampel gehen und der Hauptstraße „Vahlhauserstraße“ folgen.

 

Ich gehe ca. 300 m am Gehweg entlang und folge dann einem kleinen Trampelpfad neben der Straße und nach weiteren 200 m folgt schon ein weiteres Moorschild.

Jetzt geht es hinunter und vor dem imposanten Eingangstor eines Privatgeländes beginnt ein wunderschöner Naturweg. Dass diese Straße Blumenkamp heißt, verstehe ich sehr gut, hier sind alle möglichen Blumen, Pflanzen und Sträucher zu finden.

Steg im Moor © GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH
Steg im Moor © GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH

Auf diesem verträumten Weg sehe ich eine imposante Weide, die zunächst nur groß erscheint. Ich gehe an ihr vorüber und entdecke die Ausmaße des ganzen Baumes und staune, dass sich in der Mitte vier weitere Bäume befinden. Eine Bank lädt zum verweilen ein, was ich gerne annehme. Auf der Wiese hinter mir grast eine Herde Gelloways und vor mir ist eine weitläufige Wiese mit einer kleinen Hügelkette am Horizont.

 

Ich gehe weiter auf dem Pfad und genieße die wunderschöne Natur. Vor mir erscheint eine Pipeline auf einem Tragegestell, die von links kommt und rechts in den Boden führt, mein Weg geht unter der Pipeline her. Ich ziehe vorsichtshalber meinen Kopf ein, was nach einem erneuten Versuch gar nicht nötig war.

 

Ich folge dem Weg weiter und dann endet auch schon bald der Trampelpfad. Es erscheint das nächste Moorschild und so gehe ich links einer kleine Straße folgend weiter.

Moortretbecken © GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH
Moortretbecken © GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH

Das Moorgelände

 

Vor einem Holztor angekommen, schaue ich mich um und entdecke einen Unterstand mit vielen Schautafeln. Hier lese ich viel Wissenswertes über das Moor und verstehe auch den Sinn der Pipeline, durch die das Moor gepumpt wird.

 

Dem Weg nach rechts folgend komme ich nach wenigen Metern wieder an einen Unterstand und bei näherem hinsehen, entdecke ich etwas unterhalb „schwarze Matsche“, ich bin mutig, ziehe meine Schuhe und Strümpfe aus und wate durch den kühlen nassen Brei.

 

Mir wird klar, dass es ein Moortretbecken ist und genieße noch einige Runden. Zum Abspülen ist eine grüne Pumpe vorhanden, die ich benutzte. Auf der Holzliege im Unterstand lasse ich mich nieder und lasse den Blick über das vor mir liegende Gelände schweifen und bin beeindruck, welch vielfältige Vegetation ich entdecke. Auf den Schautafeln habe ich ja bereits einige Informationen zu diesem vor mir liegenden Moorgebiet nachgelesen und weiß warum das Gelände Stinkebrink heißt, weil schwefelhaltige Wasserquellen das Niedermoor mit Wasser versorgen.

Der Rückweg

 

Nun begebe ich mich auf den Rückweg. Die Damen von der Tourist-Info haben mir gesagt, dass der Rückweg über die Strasse möglich ist, so habe ich einen Rundwanderweg.

 

Der Straße bin ich gefolgt, überquere die Fußgängerampel, gehe weiter geradeaus und gelange in die kleine Fußgängerzone. Hier halte ich mich rechts, genieße ein köstliches Eis an der Eisdiele am Kurparkeingang und lasse mich auf einer Bank im Kurpark nieder.

 

Meine kleine Wanderung lasse ich Revue passieren und mir fällt auf, dass mich auf meinem ca. 4 km langen Weg sehr viel Ruhe und Natur begleitet hat.

 

Monika Hoffmann-Böhme

Erlebnisbericht: Rund um den Rafelder Berg

Karte mit der heutigen Route um den Rafelder Berg © Lippe Tourismus & Marketing GmbH
Karte mit der heutigen Route um den Rafelder Berg © Lippe Tourismus & Marketing GmbH

Sommertour mit tollen Aussichten

 

Heute habe ich mir eine Rundtour um den Rafelder Berg bei Kalletal-Heidelbeck vorgenommen.

 

Ich parke mein Auto am Heidelbecker Krug und mache mich mit meiner Hündin über den Alten Postweg auf zum Rafelder Berg, der eine Höhe von 333 Metern hat. Zum Teil gehen wir auf dem Rundwanderweg A4, den die Wanderfreunde im Kalletal entlang des überregionalen Karl-Bachler-Weges von Bad Salzuflen nach Rehberg-Loccum geführt haben.

 

Blick hinauf durch den Hohlweg am Fuße des Rafelder Bergs © Lippe Tourismus & Marketing GmbH
Blick hinauf durch den Hohlweg am Fuße des Rafelder Bergs © Lippe Tourismus & Marketing GmbH

Kurz bevor es in den Wald hinein geht, sehe ich schräg rechts einen alten Hohlweg, der seicht bergauf führt. Durch die Sträucher können wir im angenehmen Halbschatten die erste kleine Steigung bewältigen.

 

Durch die Bäume eröffnet sich bereits der erste schöne Blick auf die Hügel des Weserberglandes Richtung Norden.

 

Durch den schattigen Wald geht es weiter aufwärts auf den Rafelder Berg. Oben finden wir eine weite Fläche, auf der vor kurzer Zeit große Windräder gebaut wurden, die mit einer Nabenhöhe von 185 Metern seither die Silhouette des nördlichen Kalletals prägen.

 

Blick vom Hohlweg auf das nördliche Weserbergland © Lippe Tourismus & Marketing GmbH
Blick vom Hohlweg auf das nördliche Weserbergland © Lippe Tourismus & Marketing GmbH

Am Rande des Feldes zeugt ein Findling von der Eigenschaft des Rafelder Bergs als Ziel der lippischen Wanderfreunde.

 

Von hier oben habe ich einen fantastischen Blick in Richtung Südwesten auf die wunderschöne Hügellandschaft des Kalletals. Hier erkennt man, dass die Touristiker nicht umsonst vom Lipperland als der Toskana des Nordens sprechen.

Wanderkennzeichnung für den A1  © Lippe Tourismus & Marketing GmbH
Wanderkennzeichnung für den A1 © Lippe Tourismus & Marketing GmbH

Durch den Wald geht es in gewundenen Wegen hinab in die Täler des Kalletals. Hier folgen wir dem A1 und der Beschilderung zurück Richtung Heidelbeck.

 

Als wir unten angekommen sind, halten wir uns links und wandern auf einem gut ausgebauten Feldweg über den Hellberg zurück nach Heidelbeck. Am Wegesrand kann man zur richtigen Jahreszeit die Blüte der Heckenrose erleben. Der Kenner sieht die Ähnlichkeit mit der lippischen Rose.

 

Nach rund 2,5 Stunden komme ich wieder in Heidelbeck an. Im Heidelbecker Krug löscht jetzt eine leckere Apfelschorle meine durstige Wanderkehle. Noch ganz erfüllt von den vielen Eindrücken und Aussichten genieße ich die wohltuende Mattigkeit nach dieser wunderschönen Wanderung.

Erlebnisbericht: Etappenwandern auf den Hermannshöhen

Stempelkarte © I. Bohlken
Stempelkarte © I. Bohlken

Eine kleine Rückschau und schöne Erinnerungen

 

Auf der Landesgartenschau in Bad Iburg hatte ich eine Broschüre entdeckt, in der zu lesen war, dass man auf allen Etappen der Hermannshöhen zum diesjährigen Wandertag in Detmold laufen kann. „Wandern Sie mit!“ stand darauf und die Broschüre hat mich sofort animiert, bei dieser Aktion mitzumachen.  

 

 

Alle dreizehn Etappen

 

Alle dreizehn Etappen, das hat in diesem Jahr keiner geschafft.  Die Etappe 12 musste leider wegen Unwetterwarnungen abgesagt werden. Und die letzten beiden Etappen waren für den selben Tag angesetzt, da musste man sich entscheiden. 

 

 

Und doch, die Stempelkarte auf der eigens für diese Etappenwanderungen zum Deutschen Wandertag in Lippe-Detmold gedruckten Broschüre spornte mich an. Für mindestens sechs abgestempelte Wanderungen sollte es ein kleines Geschenk geben. Ich habe es versucht und sechs Etappen geschafft.

 

Geschenke bei den Wanderungen © I. Bohlken
Geschenke bei den Wanderungen © I. Bohlken

Geschenke und Zecken

 

Auf dem Deutschen Wandertag in Detmold habe ich mein Geschenk am Stand vom Teutoburger Wald Tourismus abgeholt. Es ist ein raffinierter Doppelpack mit Muskelfluid und Fußbalsam, der künftig einen festen Platz in meinem Rucksack hat. Ich freute mich! Und ein Zeckenset habe ich gleich dazubekommen. Ob es hier wohl viele Zecken gibt, habe ich gefragt. Ich wurde beruhigt, denn im Teutoburger Wald sind die Zecken mit den schlimmen Krankheitserregern eher selten…

 

Zeckenschutz © I. Bohlken
Zeckenschutz © I. Bohlken

Gut versorgt mit Essen und Infos

 

Auf den meisten Wanderungen waren ungefähr 30 bis 40 Wanderer unterwegs. Das Highlight war aber die Abschlusswanderung am 18. August, als wir mit 110 Leuten in Oerlinghausen gestartet sind. An allen Startorten gab es jeweils kostenlose Getränke von Christinen Brunnen und kleine Snacks zur Mitnahme. Die Wanderführer waren kompetent und konnten gut erzählen. Und alle gaben verschiedene Inhalte zum besten: Der eine sprach über die Wegeführung an sich, der nächste erklärte Sehenswürdigkeiten und Ausblicke und der Dritte informierte über Müllvermeidung auf der Wanderung oder von Pflanzen und Tieren am Wegesrand. Interessant war es allemal, da möchte ich keine Etappe besonders hervorheben.

 

 

Wenn es bei den Hermannshöhen nochmal heißt „Wandern Sie mit!“, bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Pauschale: Aktiv-Wochenende im Teutoburger Wald

Sparrenburg © Teutoburger Wald Tourismus, F. Passlick
Sparrenburg © Teutoburger Wald Tourismus, F. Passlick

Der Hermannsweg ist Kult und gilt als einer der schönsten Höhenwanderwege Deutschlands. Lasst Euren Blick über die weitläufigen Landschaften schweifen. Traumhafte Ausflugsziele wie die Externsteine und das Hermannsdenkmal gilt es zu erkunden.

 

Der Hermannsweg führt über Bielefeld an der Sparrenburg vorbei. In der Stadt gibt es gute Übernachtungsmöglichkeiten. Alle weiteren Informationen zur Pauschale findet Ihr hier.

 

Weitere Unterkunftsmöglichkeiten für ein Wochenende im Teutoburger Wald findet Ihr hier.

Veranstaltungstipp: Themenführung in Minden

Mindener Wasserstraßenkreuz © Minden Marketing GmbH
Mindener Wasserstraßenkreuz © Minden Marketing GmbH

Führung am Wasserstraßenkreuz

Am 02.09.2018 um 11:15 Uhr findet in Minden eine Themenführung für Euch statt.

 

In der Führung wird mit dem Besuch des Informationszentrums eine räumliche Einordnung des Mindener Wasserstraßenkreuzes anhand von Modellen, Grafiken und Karten vorgenommen. Ihr besichtigt die neue Weser-Schleuse und die historische Schachtschleuse. Außerdem erhaltet Ihr durch die Begehung der Weserquerung einen Einblick in die Geschichte und die Dimensionen von alter und neuer Kanalbrücke. Ihr werdet begleitet von dem Gästeführer Peter Mehwald.

 

Die Kosten betragen 10,00 Euro pro Person (8,00 Euro pro Schüler/Student) inklusive Wassertransfer zum anderen Ufer (Fuldastraße) und zurück. Die Führung dauert ca. 3 Stunden. Der Treffpunkt ist das Informationszentrum an der Schachtschleuse. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Weitere Informationen erhaltet Ihr bei der Minden Marketing GmbH, Domstraße 2, 32423 Minden, Telefon: (05 71) 829 06 59, E-Mail: info@mindenmarketing.de

Veranstaltungstipp: Fahrt mit der Landeseisenbahn Lippe - mit familienfreundlicher Wanderung rund um den Sternberg

Lokführer © Landeseisenbahn Lippe e.V.
Lokführer © Landeseisenbahn Lippe e.V.

Heute haben wir einen Veranstaltungstipp für Euch:

 

Am 2. September findet in Kooperation mit dem Lippischen Heimatbund eine geführte Wanderung rund um den Sternberg statt.

 

Ihr startet die Wanderung „Rund um den Sternberg“ mit der Bahn, etwa am Bahnhof Bösingfeld, und fahrt bis Dörentrup. Von dort wandert Ihr durch das Dorf der Tiere, vorbei an der Stallscheune Schwelentrup hinauf zur Burg Sternberg. Hier oder im nahegelegenen Hotel könnt Ihr Euch stärken, bevor es über den Extertalpfad ins Tal hinab und zurück ins Extertal zum Ausgangspunkt des Ausflugs geht.

 

Weitere Informationen erhaltet Ihr hier.

Erlebnisbericht: 50 Wanderer erobern den Teutoburger Wald

Blick vom Johannisberg auf die Sparrenburg © Bielefeld Marketing GmbH
Blick vom Johannisberg auf die Sparrenburg © Bielefeld Marketing GmbH

Wanderung Bielefeld – Oerlinghausen „Über den 52. Breitengrad bis zur Bergstadt Oerlinghausen“ (Etappe 7)

 

„Niemand erobert den Teutoburger Wald“, lautet der Schlachtruf der Ostwestfalen. Dieses Motto gilt nicht für 50 tapfere Wanderer, die sich von Bielefeld auf den Weg nach Oerlinghausen machen. Los geht es für uns Naturliebhaber am Johannisberg. Vorbei an Weinreben macht sich unsere Gruppe auf zum Bielefelder Wahrzeichen - zur Sparrenburg. Burgwartin Ditta Sokolowsky von Bielefeld Marketing nimmt uns mit Stadtführer Klaus Frank und Wanderführer Uwe Biermann in Empfang. Wer hier schon aus der Puste ist, freut sich über eine kleine hochprozentige Stärkung in Form von „Bielefelder Luft“.

Wanderer © Bielefeld Marketing GmbH
Wanderer © Bielefeld Marketing GmbH

Frische Waldluft wartet ab jetzt durchgehend auf die Teilnehmer. So geht es über die Promenade und durch schöne Waldabschnitte über den 52. Breitengrad. „Ich wollte schon immer mal eine Wanderung entlang der Hermannshöhen unternehmen“, freute der 30-jährige Kai. Der Sportbegeisterte ist über Bekannte auf die geführte Wanderung aufmerksam geworden. „Ich schaue mir die Strecke heute mal genauer an. Vielleicht laufe ich sie nächstes Jahr beim Hermannslauf in die andere Richtung“, sagt er lachend. Bei dem 31 Kilometer langen Volkslauf muss Kai dann jedoch etwas mehr Strecke zurücklegen, die Wanderroute bis nach Oerlinghausen umfasst nämlich „lediglich“ 12,5 Kilometer. Bei sommerlichen Temperaturen von rund 30 Grad ist das auch ausreichend. Gegen Nachmittag erreichen wir den knapp zehn Meter hohen Aussichtturm „Eiserner Anton“. Dieser lädt nicht nur zu einem fantastischen Blick über den Teutoburger Wald ein, sondern auch zu einer Verschnaufpause. Erfrischungstücher, Äpfel und Müsliriegel stärken uns für die noch kommenden Kilometer bis nach Oerlinghausen.

Gabriela Lamm (Bielefeld Marketing), Sarah Strickmann (Bielefeld Marketing), Uwe Biermann (Wanderführer vom Teutobuger Wald Verband), Klaus Frank (Stadtführer Bielefeld Marketing)  © Bielefeld Marketing GmbH
Gabriela Lamm (Bielefeld Marketing), Sarah Strickmann (Bielefeld Marketing), Uwe Biermann (Wanderführer vom Teutobuger Wald Verband), Klaus Frank (Stadtführer Bielefeld Marketing) © Bielefeld Marketing GmbH

Der letzte Abschnitt hat es mit kleineren Steigungen und engen Pfaden nochmal in sich: „Meine Waden werden sich morgen bemerkbar machen“, kommentiere ich lachend. Ich nehme mit der Wanderung von Bielefeld nach Oerlinghausen bereits an der zweiten Etappenwanderung anlässlich des Deutschen Wandertages in Detmold teil. Nach sechs Stunden haben meine Waden und die der anderen Teilnehmer genug geleistet: Die Bergstadt Oerlinghausen zeigt sich zwischen dem Grün und die Wandertruppe erreicht die 17.000-Einwohnerstadt mit guter Laune - schließlich haben wir den Teutoburger Wald erfolgreich erobert.

 

Erlebnisbericht: Dramatische Ereignisse im Eggegebirge

Wilderer-Wanderweg © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.
Wilderer-Wanderweg © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.

 

Auf historischen Spuren von Wilddieben und Förstern

 

Der „Wilderer-Wanderweg“ erinnert an dramatische Ereignisse im Paderborner Land vor über 135 Jahren. Zu Ehren zweier Förster, die im dichten Eggewald von Wilderern gemeuchelt wurden, wurde der 19 km lange und gut markierte Rundwanderweg angelegt und gehört heute zu den beliebtesten Wandertouren im südlichen Teutoburger Wald.

 

Schlucht "Alte Eisenbahn" © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.
Schlucht "Alte Eisenbahn" © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.

Unsere Wandertour starten wir im Lichtenauer Ortsteil Kleinenberg, weit bekannt durch seine barocke Wallfahrtskapelle, und führt zunächst den Eggekamm hinauf.

 

Die dunklen Wälder des Eggegebirges geben uns schon bald geheimnisvolle Stätten preis. Eine tiefe Schlucht zeugt zunächst von dem vergeblichen Versuch, zu Beginn des Eisenbahnzeitalters einen Tunnel durch den harten Gebirgsfels zu bohren.

 

Försterkreuz © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.
Försterkreuz © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.

Schon kurz darauf stoßen wir auf noch weit ältere historische Erinnerungsstätten. Die Karlsschanze war wohl eine der größten und schönsten vorgeschichtlichen Burgen Westfalens und die Sage erzählt, dass die nahe Drudenhöhle von einer greisen Priesterin bewohnt wurde.

 

Das mächtige Försterkreuz schließlich erinnert uns und viele Wanderer, denen wir unterwegs begegnen, an zwei Förster, die hier anno 1880 in der Verfolgung von Wilderern erschossen wurden. Große Suchaktionen der Bückeburger Jäger blieben erfolglos, die Wilderer konnten nicht gefasst werden. Vermutlich ist es ihnen noch gelungen, sich nach Amerika abzusetzen, wo sie später ein unrühmliches Ende gefunden haben sollen. Zu Ehren der Förster trägt der „Wilderer-Wanderweg“ heute seinen Namen.

Wanderhütte © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.
Wanderhütte © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.

Ganz in der Nähe dieses historischen Ortes rasten wir gegen Mittag in einer freundlichen und hellen Wanderhütte des Eggegebigsvereins direkt am Wegesrand.

 

Bierbaums Nagel ist ein Aussichtsturm, der vom Besitzer eines nahen Ritterguts errichtet wurde, um seiner heimwehkranken Gattin den Blick auf ihre Heimat Kassel zu ermöglichen. Den lassen wir hinter uns und erreichen die Teutonia-Klippen. Weiter geht es ins beschauliche Kleinenberg, in dem das örtliche Gasthaus Engemann, ein vom Deutschen Wanderverband ausgezeichneter Qualitätsbetrieb, einlädt, sich an die Erlebnisse auf dem „Wilder-Wanderweg“ bei schmackhaften Gerichten westfälischer Küche und heimischer Braukunst noch einmal zu erinnern.

Wilderer-Wanderweg © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.
Wilderer-Wanderweg © Touristikzentrale Paderborner Land e. V.

Vor der Wanderung haben wir uns im Internet  ausführlich informiert und konnten kostenlos die GPS-Daten zum „Wilderer-Wanderweg“ heruntergeladen.

 

Weitere Informationen und kostenlose Broschüren zum „Wilderer-Wanderweg“ haben wir auch hier erhalten:

 

Touristikzentrale Paderborner Lande. V.

Königstr. 16, 33142 Büren

Tel. 02951 970300

info@paderborner-land.de, www.paderborner-land.de

 

Wandern im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge

Bärlauchwald © Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge
Bärlauchwald © Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge

Ausgedehnte Wälder, eindrucksvolle Landmarken in malerischer Mittelgebirgslandschaft und die große Dichte an kulturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten - das ist der Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge. Namensgebend für den Naturpark sind die beiden Mittelgebirgszüge Teutoburger Wald und Eggegebirge.

 

Beim wandern könnt Ihr die Schönheit des Naturparks in Ruhe erleben und so richtig gut entschleunigen. Das Wanderwegenetz des Naturparks umfasst ca. 2.000 Wanderkilometer und bietet Euch abwechslungsreiches und sicheres Wandervergnügen. Auch die Hermannshöhen führen durch den Park.

Eggeweg im Naturpark © Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge
Eggeweg im Naturpark © Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge

 

Der Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge ist in Nordrhein-Westfalen der zweitgrößte seiner Art und umfässt 2711 km². Ihr könnt die Region mit zertifizierten Naturparkführern erkunden. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot für viele Altersgruppen und unterschiedliche Mobilitätsvoraussetzungen.

 

 

 

Naturpark © A. Quante
Naturpark © A. Quante

Wir haben zwei Wandertipps:

 

Der Rundweg Rund um die Hunekenkammer führt Euch über 6,7 km durch Schluchten und Längstäler um die Hunekenkammer und streckenweise über den Hermannsweg. 

 

Die Rundwanderung Iberg in Währentrup führt über den Iberg. Zuerst werdet Ihr beim steilen Anstieg ins Schwitzen kommen. Oben angekommen verläuft der Weg über den Kamm des Ibergs und schließlich durch Pferdewiesen.

Weitere Informationen über den Naturpark findet Ihr hier.

 

Wegetipp: Rund um Willebadessen zu mystischen Stätten

Mystischer Wald © S. Köneke, Stadt Willebadessen
Mystischer Wald © S. Köneke, Stadt Willebadessen

Hier könnt ihr euch auf eine Reise in die Vergangenheit machen – durch urwüchsige Bergwälder, steile Felsklippen und grüne Talauen. Der geschichtlich interessierte Wanderer findet auf diesem Rundweg einige interessante "mystische Stätten".

 

Hat sich am „Kleinen Herrgottt“ eine sächsische Opferstätte befunden? Karl der Große soll bei der Bekehrung der Sachsen an dieser Stelle kurzerhand ein christliches Kreuz errichtet haben. Trotzdem verehrten die Sachsen ihren „großen Gott“ Irmin weiter und nannten den Christengott am Kreuz nur verächtlich den „kleinen Herrgott“. Am Denkmal vorbei führt ein Weg vom Eggeweg fort zur Karlsschanze.

Opferstein © S. Köneke, Stadt Willebadessen
Opferstein © S. Köneke, Stadt Willebadessen

Ihr könnt erfahren, wie der „Faule Jäger“ sich vom Feinde überrumpeln ließ und vielleicht seht Ihr ja an der Drudenhöhle, einem natürlichen Felsvorsprung mit Opferstein eine blaue Blume blühen. Der Sage nach tut sie dies einmal in 100 Jahren. Wer sie findet, sie abschneidet und mit ihr an die Felswand klopft, soll dort einen Schatz finden…

 

Auf dem Rückweg wandert Ihr durch das Hellebachtal vorbei an den Sieben Quellen und könnt langsam aus der Vergangenheit wieder auftauchen.

 

Der Rundwanderweg startet bei Willebadessen und umfasst gut 10 km.

 

Weitere Informationen erhaltet Ihr im TEUTO_Navigator.

Erlebnisbericht: Hermannsweg Etappe 2: Von Hörstel nach Tecklenburg

Entlang des Hermannsweges © Ingmar Bojes
Entlang des Hermannsweges © Ingmar Bojes

Auf den Hermannshöhen wird immer viel geboten. Eine der abwechslungsreichsten Wanderungen ist aber zweifellos schon die zweite Etappe, die auf rund 19 Kilometern von Hörstel nach Tecklenburg führt.

 

Schon zum Start bietet uns die Etappe viel Sehenswertes. Wir starten am zauberhaften Hucksberg, über den der Hermannsweg führt und passieren das Nasse Dreieck, den Treffpunkt von Mittellandkanal und Dortmund-Ems-Kanal. Wenig später wartet mit der Schönen Aussicht schon das nächste Highlight auf uns – ein spektakulärer Weitblick ins Münsterland und über Hörstels schmucken Ortsteil Riesenbeck.

 

Von hier führt uns der Hermannsweg über schöne, stille Waldwege schnurstracks zu den Dörenther Klippen und deren Hauptattraktion, dem Hockenden Weib. Hier bot sich auf der benachbarten Almhütte eine Pause für uns an.

Streuobstwiesen © Ingmar Bojes
Streuobstwiesen © Ingmar Bojes

Doch damit nicht genug!

Es standen weitere Highlights auf dem Programm, denn auf dem weiteren Weg führte uns diese Etappe noch an einem Streuobstmuseum mit alten Obstsorten durch das schöne Bocketal. Auf dem Weg lag die bezaubernde Waldkapelle Brochterbeck, die uns zum Innehalten einludt.

 

Entlang von Trockenmauern, Wiesen und Weiden, blühenden Blumen und grasenden Schafen führt uns der Hermannsweg weiter bis nach Tecklenburg, vorbei am Bismarckturm, der Felsformation Hexenküche und bis ins Herz des malerischen Bergstädtchens Tecklenburg. Und auch hier gibt es natürlich noch allerhand zu entdecken!

 

Viele Bilder, ein vierminütiges Video und eine ausführliche Streckenbeschreibung gibt es auf www.wanderlogbuch.de

 

Ein Erlebnisbericht von Ingmar Bojes.

 

Pauschale: Max & Moritz Hundewanderungen

Pause © Max & Moritz Hundewandertouren®
Pause © Max & Moritz Hundewandertouren®

Mit Max & Moritz Hundewandertouren® könnt Ihr mit Euren Vierbeinern schöne Wanderungen unternehmen.

Die Hundewandertouren Angebote sind so ausgerichtet, dass zum einen das Sozialverhalten Eurer Hunde untereinander gefördert und zum anderen die Beziehung zwischen Mensch und Hund gefestigt wird.

Die geführten Hundewanderungen überschreiten in der Regel 15 km nicht und bieten somit Euch und Euren Vierbeinern ausreichend Bewegung. Während der geführten Wandertouren erfahrt Ihr Wissenswertes über Hunde, Gesundheit, Umwelt, Natur und Kultur.

 

Immer mit dabei sind zertifizierte Wanderführer, welche von einem Trainer (­VDH/­DVG) begleitet werden. Die Hundetageswanderungen finden auf den schönsten und erlebnisreichen Wanderwegen im Naturpark Teutoburger Wald-Eggegebirge, unter anderem auf dem bekannten Hermannsweg sowie in der Senne und an den Emsquellen im Paderborner Land und hier insbesondere auf dem ­144 km langen Sintfeld-Höhenweg, dem Jesuiten-Pfad, dem Grenz-Stein-Weg, dem ­Fünf-Bäche-Weg, der Spargel-Route sowie auf dem Teilabschnitt des Jakob-Pilgerweges statt.

 

Weitere Informationen findet Ihr hier.

Erlebnisbericht: Wanderung auf den Hermannshöhen

Wanderung Bad Iburg – Dissen „Vom Schlossberg über Kalksteinklippen“ (Etappe 4) am Samstag, 23. Juni 2018

 

„Was für ein Glück, dass diese Wanderung in meinem Bad Iburg-Urlaub stattfindet“, freut sich Petra aus Duisburg. Nach Radtouren und Besichtigungen hat sie Lust auf eine Wanderung im Teuto. Andere Teilnehmer kommen aus dem nördlich und südlich angrenzenden Flachland. „Bei uns fährt man eher Fahrrad, aber toll, dass wir mit relativ kurzer Anfahrt solche Wanderungen machen können“ sind sich alle einig. Ein paar Steigungen sollen schon dabei sein und das Tempo nicht zu langsam, schließlich ist die Etappe in dem Flyer als anspruchsvoll eingestuft. Spannbrink, Hülsberg und Petersbrink erfüllen die Erwartungen.

 

Wir sind zügig unterwegs, inklusive der jüngsten Teilnehmerin – Kyra, 15 Monate alt. Sie war schon bei zwei anderen Etappen dabei und ist auf der gesamten Strecke kaum zu hören - scheint entspannend zu sein auf Mamas Rücken. Auch Daniela tut die Waldluft gut, macht den Kopf frei. Trotz einer Cocktail-Party am Vorabend hat sie ihren drei Freundinnen versprochen, mit zu wandern. Warum Cocktails? Die Natur hält genug „Berauschendes“ bereit, wozu uns unsere Wanderführerin Maria Woll am Wegesrand interessante Infos gibt. Zum Beispiel das Johanniskraut, das zur Entspannung eingesetzt wird und die Finger blutrot färbt, wenn man es zerreibt. Oder die giftige Tollkirsche, früher als Belladonna verwendet, um Frauen einen verführerischen Blick zu verleihen. Giftiger Fingerhut, wilder Thymian und roter Holunder wecken mit ihren Düften und Farben unsere Aufmerksamkeit.

Auch in Ortsnamen spielt die Natur häufig eine Rolle. So erfahren wir nebenbei, dass Iburg vermutlich von Eiburg, wegen der am Burgberg zahlreich gepflanzten Eiben, abgeleitet wird und Hilter von Holunderbäumen am grünen Hügel.

Obwohl es zum Ziel, dem Gasthaus Röwekamp in Dissen rechts hinab geht, nutzen wir die Möglichkeit für einen Blick vom Steineggeturm, der sich eigentlich schon am Anfang der nächsten Etappe befindet. Die gute Sicht aus 25 Metern Höhe war den kurzen Abstecher und Aufstieg über die offene Wendeltreppe auf jeden Fall wert und ein schöner Abschluss des Wandertages.

Rundwanderweg im Naturschutzgebiet Furlbachtal

Wunderschönes Furlbachtal © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock
Wunderschönes Furlbachtal © Stadt Schloss Holte-Stukenbrock

Zwei Rundwanderwege führen durch das Naturschutzgebiet Furlbachtal - eine malerische Gegend mit natürlichem Auenwald und Sandtieflandbach. Noch bis 1994 war ein Großteil des Tals mit Betonbecken für die Fischzucht bedeckt. Die Renaturierung war ein voller Erfolg, so dass das Tal ein Ort voller Leben geworden ist.

 

Auch wer das Furlbachtal bereits kennt, sollte einen erneuten Besuch planen, denn das Tal wird durch die dynamisch fließenden Gewässer stets verändert und neben dem Flusslauf variiert auch der Artenbestand. Im Fluss leben drei seltene Forellenarten und sogar der Eisvogel hat hier einen Lebensraum gefunden. Außer purer Natur lassen sich Spuren der ehemaligen Tütgemühle finden, die einst die Kraft des Wassers als Antrieb nutzte. Die Stadtwerke Bielefeld gewinnen in diesem Gebiet Trinkwasser für ca. 350.000 Menschen.

 

Übrigens könnt ihr die Wanderwege einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Mehr zum genauen Tourenverlauf und Karten zum Download und zum Ausdrucken findet ihr im TEUTO_Navigator. https://bit.ly/2lo7ZIm

Zu Gast beim Zimmermann des Waldes

Schwarzspecht ® Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter
Schwarzspecht ® Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter

Die Wälder zwischen Iburg und Aschenhütte sind nicht nur der Lebensraum für beeindruckende Nadel- und Laubbäume, hier ist auch der Schwarzspecht zu finden. Als einziger heimischer Specht ist er in der Lage, auch in gesunden Buchen eine Bruthöhle anzulegen.

 

Als weiterer besonderer Bewohner zeigt sich das orange leuchtende Männchen des Kaisermantels. Dieser Schmetterling ist von Ende Juni bis in den September hinein an Waldrändern anzutreffen. Doch selbst, wenn Ihr nicht das Glück haben solltet, diese besonderen Waldbewohner zu sehen, lohnt sich ein Ausflug in das Schutzgebiet.

 

Nach Verblühen der bunten Blumen- und Kräuterteppiche bietet sich im Herbst ein anderes farbenfrohes Spektakel – diesmal durch buntes Laub. Im Winter wiederum zeigt sich das Eggegebiet bisweilen als verschneite weiße Landschaft.

 

 Unabhängig von der Jahreszeit gehören der Kaiser-Karls-Turm und die Burg- bzw. Klosterruine „Iburg“ zu den sehenswerten Ausflugszielen. Außerdem gibt es den GPS-Erlebnispfad „Erlesene Natur-Wanderwelten“, mit dem Ihr die Gegend ganz ohne Karte erkunden könnt. Bei der weiteren Planung hilft Euch der TEUTO_Navigator: https://bit.ly/2l63r9f

 

 

Iburg ® Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter
Iburg ® Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter

Waldbaden – Waldspaziergänge der besonderen Art

Waldbaden ® Tourist-Information Bad Essen
Waldbaden ® Tourist-Information Bad Essen

Im Mai ging es los mit den „Bad Essener Waldspaziergängen“. Immer samstags um 14.30 Uhr geht es seitdem für eine Stunde in den Bad Essener Wald. Die Spaziergänge bieten je nach Thema ganz unterschiedliche Erlebnisse.

 

Inspiriert für dieses neue Gesundheitsangebot wurde die Tourist-Info von der japanischen Idee des „Waldbadens“. Hier steht das Naturerlebnis im Vordergrund. Besondere Beachtung finden vor allem die Auswirkungen der Terpene, die die Blätter der Bäume ausschütten. In dieser wohltuenden, gesundheitsfördernden Umgebung werden je nach Begleitung Yogaelemente, allgemeine Bewegungselemente, Qi-Gong, bewusste Naturwahrnehmung oder auch Naturgedichte den Waldspaziergang bereichern. Ein kleiner, aber wirkunsgvoller Ausflug für Körper, Seele und Geist. Kontakt und weitere Infos:
Tourist-Information Bad Essen | Tel. 05472-94920 | www.badessen.info

 

 

Veranstaltungstipp: Naturkundliche Wanderungen in und um Bad Holzhausen

Baumriese © Touristik - Preußisch Oldendorf
Baumriese © Touristik - Preußisch Oldendorf

Für die vielen Tage mit schönem Wetter haben wir einen Veranstaltungstipp. In und um Bad Holzhausen finden ganzjährig geführte Wanderungen statt. Die Wanderungen dauern etwa zwei Stunden und werden vom Wanderführer Fritz Schmale begleitet.

 

Während der Wanderung erfahrt Ihr Interessantes über die Region und die heimische Flora und Fauna. Im Naturschutzgebiet „Limberg und Offelter Berg“ gibt es viel zu entdecken:  Waldmeister- und Hainsimsen-Buchenwälder, viele naturnahe Bäche und Quellbereiche, riesige bis zu 53m hohe Douglasien sowie Küstentannen und eine Vielzahl an wild lebenden Tierarten. Habt keine Scheu, Herrn Schmale während der Wanderung Fragen zu stellen.

 

Eine geführte Wanderung ist ab 6 Personen auf Anfrage über das Touristikbüro in Bad Holzhausen möglich. Es wird ein Kostenbeitrag von 2€ pro Person erhoben.

Veranstaltungstipp: Auf den Spuren der Annette Droste-Hülshoff

 Bei einer geführten Wanderung am 24.06.2018 mit dem Thema „Auf den Spuren von Annette Droste-Hülshoff“ erfahrt Ihr mehr über das Leben und Tun der bedeutenden Deutschen Dichterin. Die etwa 6,5 km lange Wanderung beginnt am idyllisch gelegenen Herrenhaus Bökerhof mit der weitläufigen Gartenanlage. Hier wohnten die Großeltern der Droste sowie zahlreiche Onkel und Tanten. Mehrmals hielt die Droste sich in Bökendorf auf. Nachdem der knorrige Laubengang durchschritten ist, geht es auf dem alten Kirchweg nach Bellersen. Im Werkhaus besteht die Möglichkeit, die Raumskulptur zur Judenbuche zu begehen und einen kleinen Einblick in das Leben des echten Judenmörders zu nehmen. Von dort geht es weiter zur Abbenburg, einem weiteren Aufenthaltsort der Droste. Auf dem Rückweg zum Bökerhof liegt noch die Oldentruper Mühle am Wegesrand.

 

Weitere Informationen erhaltet Ihr beim Tourleiter Herrn Aufenanger, Tel.: 05276 7210, E-Mail: bernhard.aufenanger@gmx.de. Hier müsst Ihr Euch auch zur Wanderung anmelden. Die geführte Wanderung kostet 5 Euro.

Veranstaltungstipp: Fahrt mit der Landeseisenbahn Lippe

 Lokführer © Michael Rehfeld
Lokführer © Michael Rehfeld

Die Landeseisenbahn Lippe

bietet mit Fahrten durch Nordlippe ein besonderes Erlebnis für Euch.

 

Mit Bahnhofsfest, Demokratie-Express, Fahrten zum Poetry-Slam, Kulturfest und Autorenlesung werden schöne Veranstaltungen stattfinden. Wanderungen mit Ein- und Ausstieg in die Landeseisenbahn bieten viel Abwechslung. Alle Informationen rund um das Angebot der Landeseisenbahn Lippe findet Ihr hier.

Wegetipp: Naturerbe Wanderwelt - Wilde Natur entdecken

Unterwegs in der Bielsteinschlucht © Gemeinde Altenbeken
Unterwegs in der Bielsteinschlucht © Gemeinde Altenbeken

Im Naturerbe-Wald bei Altenbeken sind Waldareale zu entdecken, die sich wieder zum Urwald entwickeln. Weite Teile des Naturschutzgebietes Egge-Nord werden seit Jahrzehnten sich selbst überlassen und so verwandeln sie sich zurück in den ursprünglichen Buchen-Urwald, der hier einst heimisch war.

Alte Buchenwälder, tiefe Höhlen, bizarre Felsen und lebendige Bäche machen den Naturerbe-Wald zu einem Schatz in der Region.

 

In der Naturerbe-Wanderwelt bei Altenbeken werden sechs Touren angeboten, auf denen Ihr dem zukünftigen Urwald ein Stück näherkommt. Ob Ihr einen Kurztrip auf dem Buchen-Wildnis-Pfad erleben möchtet oder eine ausgedehnte Wanderung auf dem Wildnis-Steig – tolle Naturschätze sind unterwegs reichlich zu sehen. Weitere Infos findet Ihr hier.

 

Verwobene Äste

Motiv: Nieheimer Flechthecke im Kurpark Nieheim, Foto: Heimatverein Nieheim – Gerhard Schütze
Motiv: Nieheimer Flechthecke im Kurpark Nieheim, Foto: Heimatverein Nieheim – Gerhard Schütze

Von wegen jeder Zaun ist ein langweiliger, gleichbleibender Gegenstand zur Begrenzung von Flächen, der sich nur im Zerfall verändert. Es gibt Zäune, die sich dem Wandel der Jahreszeiten anpassen, wachsen und Lebensraum und Futterquelle bilden. Die Nieheimer Flechthecke verbindet alle diese Vorteile mit einer langen Tradition, die bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückführt.